15 Minuten Kunstpause und Publikumsberatung an einem Tag

Auf den Punkt gebracht und Begutachtung von Dachbodenschätzen im mpk

Anwesend und abwesend zugleich: Walter Moroders „Sun fonz“ von 2010

(Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder)

Anwesend und abwesend zugleich: Walter Moroders „Sun fonz“ von 2010 (Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder)

In der Gesprächsreihe „Auf den Punkt gebracht“ unternimmt Jessica Neugebauer am Mittwoch, 5. Juli, ab 12.30 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, unter dem Titel „Erwartungsvoll“, eine Werkbetrachtung in der Ausstellung „nzaul d’auter (irgendwo anders), Skulpturen und Zeichnungen von Walter Moroder“. Der Eintritt ist frei. Scheinbar vertraut und doch fremd muten Moroders Wesen an. Tradition und Innovation vereinen sich in den rätselhaft anmutigen Körpern der Skulpturen. Die Faszination, die von den Werken ausgeht, wirkt auf jeden Betrachter unterschiedlich und nie eindeutig. Die Figuren scheinen anwesend und abwesend zugleich zu sein. Erwarten sie etwas oder erwartet der Betrachter etwas von ihnen? Diese und andere Fragen werden in 15 Minuten Kunstpause besprochen.

Ebenfalls am 5. Juli findet eine Begutachtung von gesammelten, geerbten oder auf dem Dachboden entdeckten Schätzen statt. Wer also Gemälde, Graphiken oder Plastiken zuhause hat und wissen will, ob es sich hierbei um Kunst oder Krempel handelt, sollte sich von 14.30 bis 17 Uhr ins Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern begeben. Dr. Heinz Höfchen beurteilt bis zu fünf Objekte ohne Wertangabe und gibt Auskunft, was er darüber weiß. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Beratung kostet fünf Euro