23 Jahre im Einsatz für die Frauen

Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksverbands Pfalz in Ruhestand verabschiedet

Dankte ihr für ihr langjähriges großes Engagement für die Frauensache: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder und Monika Krzyzaniak

Dankte ihr für ihr langjähriges großes Engagement für die Frauensache: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder und Monika Krzyzaniak

„Sie hat ein stückweit Pionierarbeit geleistet und 23 Jahre lang Gesetze mit Leben erfüllt“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bei der Verabschiedung der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksverbands Pfalz, Monika Krzyzaniak, in den Ruhestand. 1989 kam die Diplom-Sozialpädagogin als erste Sachbearbeiterin für Frauenförderung zum Pfälzer Regionalverband. Die Notwendigkeit, eine solche Stelle zu schaffen, sei damals offenkundig gewesen, denn Führungspositionen hätten bei der öffentlichen Hand fast ausschließlich Männer inne gehabt, erläuterte Wieder. „Inzwischen hat ein Bewusstseinswandel stattgefunden: Frauen sind in der zweiten und dritten Ebene von Verwaltungen zu finden, und sie werden bald auch die erste Riege besetzen“, prognostizierte er. Allerdings sei noch nicht im allgemeinen Bewusstsein verankert, dass gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden müsse. Monika Krzyzaniak, die im Mai 65 Jahre alt wurde, habe „in den zurückliegenden Jahren eine Fülle von Aktivitäten entwickelt, in vielen Bereichen neu und federführend gewirkt“, so Wieder. Sie habe beispielsweise Fortbildungen für Frauen organisiert, frauenspezifische Themenfelder beackert und im öffentlichen Leben platziert sowie in einem großen Netzwerk gewirkt. Für ihr „großes und langjähriges Engagement“ dankte er ihr im Namen des Bezirksverbands Pfalz.

„Ohne ihre Hilfe hätten wir vieles nicht erreicht“, stellte Paul Bomke, Geschäftsführer des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie, für die größte Einrichtung im Bezirksverband Pfalz fest, deren Gleichstellungsbeauftragte Monika Krzyzaniak ebenfalls war. Insbesondere habe sie sich mit dem Thema „Sprache und Bewusstsein“ beschäftigt und den Frauenförderplan erarbeitet. Die Akteure habe sie sensibilisiert, die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen zu analysieren und ihre Planungen und Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen. Für ihr unermüdliches Wirken zollte er ihr Dank und Anerkennung.