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NS-Terror gegen Homosexuelle
Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde
Über das Thema „Rosa Winkel – Die Verfolgung der Homosexuellen" referiert Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter der saarländischen Landeszentrale für politische Bildung, am Mittwoch, 5. Mai, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Die Nationalsozialisten spalteten die Gesellschaft in „Volksgenossen" und „Gemeinschaftsfremde". Homosexuelle gehörten per definitionem zur zweiten Gruppe. Auch wenn es die totale Auslöschung von männlichen Homosexuellen und Lesben nicht gab, wurde das Leben der Betroffenen auf das Schwerste beeinträchtigt. Einige Tausend endeten in den Konzentrationslagern, Zehntausende in Gefängnissen und Zuchthäusern, viele mussten in die sogenannte freiwillige Kastration einwilligen. Der Autor zeigt, wie die Nationalsozialisten das Rad der Geschichte buchstäblich zurückdrehten.



