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Entsprechend der Urlaubszeit ist die Sommerausgabe der pfälzischen Literatur- und Kulturzeitschrift „Chaussee" gänzlich dem Thema „Reisewege" gewidmet. Das 132-seitige Heft enthält nicht die üblichen Reiseberichte über Gegenden, die vielen Lesern ohnehin vertraut sind, sondern Texte über relativ unbekannte Länder, etwa Myanmar (Burma). Besondere Aufmerksamkeit verdient Richard Jülgs erschütternder Bericht von der Suche nach seinem 1988 in der Sahara umgekommenen Sohn und dessen Begleiter. Ebenso lesenswert sind Texte mit ganz anderem, wissenschaftlichem Ansatz, so der Essay von Klaus Kufeld. Auch Simon Werles Prosa „Okelegoma" verdient aufgrund ihrer stilistischen Brillanz Beachtung. Rezensionen interessanter Neuerscheinungen runden die Ausgabe der „Chaussee" ab, die für fünf Euro im Buchhandel erhältlich ist (ISSN 1436-1442). Ein Abonnement mit zwei Ausgaben pro Jahr kostet zehn Euro frei Haus und kann telefonisch unter 0631 3647-121 bestellt werden.

Nachricht vom Dienstag, 20. Juli 2010
Sommerausgabe der „Chaussee" führt auf „Reisewege"
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