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In ihrem Vortrag „Reiterkrieger, Burgenbauer und der Pfälzerwald“ am Mittwoch, 7. März, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde am Kaiserslauterer Benzinoring 6 (Eintritt frei) widmet sich Heidi Pantermehl, Mitarbeiterin am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz, der regionalen Archäologie und Geschichte des 9. bis 11. Jahrhunderts. Die über 100 Jahre alte Burgenforschung bringt die Entstehung der Burgenlandschaft der Pfalz im Allgemeinen mit räuberischen Einfällen von Wikingern und vor allem von Ungarn in Verbindung. Die frühmittelalterlichen Burgwälle, die den Ostrand des Mittelgebirges säumen, werden traditionell als Fluchtburgen für die Bewohner der Siedlungen in der Rheinebene gedeutet. Neue Untersuchungen, die auch die Besiedlung des Pfälzerwaldes mit einbeziehen, zeigen dagegen, dass die Vorgänge differenzierter zu betrachten sind und gehen der Frage nach, ob frühe Aufsiedlungsprozesse nicht viel entscheidenderen Einfluss auf die Entwicklung der typischen pfälzischen Kulturlandschaft hatten, als bislang angenommen. Der Vortrag bietet neben einem Überblick über die Forschungsgeschichte auch einen Einblick in die archäologischen Quellen und lässt die Zuhörer an den aktuellen Forschungen im Pfälzerwald teilhaben.

 

Nachricht vom Mittwoch, 22. Februar 2012
Der Heidenschuh bei Klingenmünster: Einer der frühmittelalterlichen Burgwälle am Ostrand des Pfälzerwalds, die im Mittelpunkt des Vortrags am 7. März stehen

Der Heidenschuh bei Klingenmünster: Einer der frühmittelalterlichen Burgwälle am Ostrand des Pfälzerwalds, die im Mittelpunkt des Vortrags am 7. März stehen

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