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Engagiert geholfen, den Bezirksverband Pfalz weiterzuentwickeln
Bezirkstagsvorsitzender dankt Jubilaren
"Ich danke Ihnen für ihr langjähriges Engagement und gratuliere Ihnen herzlich", sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder zu zehn Mitarbeitern aus fünf Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz, die seit 40 beziehungsweise 25 Jahren im Beruf stehen sowie zu den Pädagogen, die mit Ablauf des Schuljahres in den Ruhestand wechseln. Er erinnerte daran, dass "Beruf ja von Berufung kommt" und die Geehrten mitgeholfen hätten, den Bezirksverband Pfalz weiterzuentwickeln. Dieser sei ein "Kleinod in der politischen Landschaft" und mit einem "anspruchsvollen Aufgabenfeld" betraut.
Für Günter Müller, seit 40 Jahren im Schuldienst und seit 1993 an der Meisterschule für Handwerker als Pädagoge im Baubereich tätig, beginne nun ein neuer Lebensabschnitt; der 64-Jährige habe dazu beigetragen, dass die Aus- und Weiterbildungsstätte des Bezirksverbands Pfalz in Kaiserslautern einen weithin guten Ruf genieße. Auch für Falko Nunheim, Jahrgang 1943, der zunächst eine Tischlerei führte und seit 1985 an der Meisterschule im Einsatz ist, beginne - wie für Hans-Oskar Koob - nun der Ruhestand. Koob, Jahrgang 1944, habe seit 1970 als Taubstummenlehrer, schließlich als Förderschulkonrektor zahlreichen hörgeschädigten Kindern am Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte in Frankenthal den Weg ins Leben geebnet. Die gleiche Profession erfülle auch Förderschullehrer Hans-Joachim Melbert, Jahrgang 1956, der zunächst in Trier und seit 1991 am Pfalzinstitut unterrichte.
Seit 25 Jahren sei der 61-jährige Hubertus Kraatz im Dienst, seit 1984 an der Meisterschule für Handwerker und dort als Abteilungsleiter in der Goldschmiede- sowie Steinmetzenabteilung tätig. Wieder dankte Kraatz auch für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Freundeskreises der Schule. Unter den Händen des Tischlers Stefan Letki, 47 Jahre alt, entstünden am Pfalztheater in Kaiserslautern ansprechende Bühnenbilder; Romana Mühlen (52) und Ingrid Zill (55) sorgten als Reinemachefrauen dafür, dass sich die Theaterbesucher und das Ensemble wohl fühlen. Klemens Englert, 46 Jahre alt, machte, erläuterte Wieder, ab 1978 eine dreijährige Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt in Speyer und sei dort seitdem im Fachbereich "Organik" beschäftigt. Seit 25 Jahren stehe Jürgen Keddigkeit in Diensten des Bezirksverbands Pfalz, und zwar als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern. Mit das größte Projekt, das der 62-Jährige betreut habe, sei das im vergangenen Jahr fertig gestellte mehrbändige "Pfälzische Burgenlexikon".




