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Pfälzer Gipfeltreffen
Bezirkstagsvorsitzender im regen Austausch mit Oberbürgermeistern und Landräten
"Mit dem Pfalz-Fest, das am 1. Mai im Frankenthaler Strandbad stattfindet, will der Bezirksverband Pfalz seine Leistungsfähigkeit darstellen", sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder in der Pfalzakademie Lambrecht, wohin er die Oberbürgermeister und Landräte der Pfalz eingeladen hatte. Seit dem Hambacher Fest der Jugend im vergangenen Jahr stehe der Pfälzer Kommunalverband in engem Kontakt zu den Schulen. "Dies wollen wir auch für unsere Gedenkarbeit hinsichtlich der NS-Vergangenheit nutzen, insbesondere was die Deportation der pfälzischen Juden nach Gurs betrifft", so Wieder und kündigte an, dass der Bezirksverband Pfalz Anfang Mai eine Studienfahrt für eine Reihe von Schülerzeitungsredakteuren zur Gedenkstätte in Südwestfrankreich organisiere.
Zur möglichen Gründung einer Pfalz-Netzgesellschaft erläuterte Wieder, dass die Prüfung, für die sich die über 60 Pfälzer kommunalen Energieversorger Ende des vergangenen Jahres ausgesprochen hatten, zurzeit in vollem Gang sei. "Ziel ist es", sagte er, "die Ergebnisse vor der Sommerpause vorzustellen". Schließlich berichtete er, dass der Bezirkstag Pfalz eine Änderung der Richtlinien für die regionale Kulturförderung beschlossen habe. So gewähre der Bezirksverband Pfalz einer Reihe von Einrichtungen, die seit Jahren konstant bezuschusst würden, ab sofort eine institutionelle Förderung erhielten, um den Verwaltungsaufwand zu mindern. "Bei der Einzelförderung müssen die Projekte von Kulturträgern und selbstständigen Einrichtungen künftig eine bestimmte Größenordnung einnehmen, damit sie der Bezirksverband Pfalz unterstützen kann", führte Wieder aus; das heiße, dass die Kosten für eine Maßnahme mindestens 10.000 Euro betragen müssten, um eine Mindestförderung von 3.000 Euro zu erhalten. "Mit diesem Verfahren wollen wir eine größtmögliche Objektivität und Transparenz erzielen", so Wieder.



