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Als Bergwerksdirektor in Südamerika Karriere gemacht
Zum 250. Geburtstag von Johann Daniel Weber
Johann Daniel Weber aus Steinwenden machte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Südamerika als Direktor der spanischen Bergwerke Karriere. Aus Anlass seines 250. Geburtstags am 17. Oktober zeichnet das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde den bewegten Lebensweg dieses Pfälzers nach, der um 1819 starb. Das Porträt findet sich auf der Internetseite www.pfalzgeschichte.de (unter „Historisches Schlaglicht 2007“). Johann Daniel Weber wurde 1757 als Sohn eines Pfarrers geboren und war einer der ersten Studenten der neuen Kameral-Hohen-Schule in Kaiserslautern. 1779 übernahm er für drei Jahre die Leitung des Quecksilberbergwerks in Wolfstein, bevor es ihn in die Ferne zog. Schließlich gelangte er nach Südamerika und wurde Bergwerksdirektor in Potosi. Anfang des 19. Jahrhunderts riss sein Kontakt zur Heimat ab; seine Verwandten pflanzten später ihm zum Gedenken einen Baum in Steinwenden.



