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Separatismus in der Pfalz nach den beiden Weltkriegen
Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde
Der "Separatismus in der Pfalz nach den beiden Weltkriegen" steht am Mittwoch, 7. November, im Mittelpunkt des Vortrags von Timo Leszinski im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Wenn vom pfälzischen Separatismus die Rede ist, dann meistens im Zusammenhang mit dem Krisenjahr 1923, als eine Gruppe Unzufriedener eine "Autonome Pfalz" ausrief und sich für wenige Monate an der Macht halten konnte. Die Ermordung ihres Präsidenten Heinz aus Orbis und der blutige Sturm des Bezirksamts in Pirmasens sind spektakuläre Ereignisse, an die man sich noch heute erinnert. Doch das Phänomen Separatismus in der Pfalz ist vielschichtiger, als diese Schlaglichter es vermuten lassen. Schon 1919, nach dem Ersten Weltkrieg, hat es ein Ringen um eine staatliche Neuordnung am Rhein gegeben. Und auch nach 1945 war das Thema wieder auf der Tagesordnung. Die Frontverläufe waren dabei oft unklar und wechselten von Zeit zu Zeit. Und nicht alle, die als Separatisten bezeichnet wurden, waren auch welche. Ein vergleichender Überblick über die verschiedenen "Hochphasen" des Separatismus soll ein wenig Licht ins Dunkel bringen.



