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Über „Gurs – End- und Zwischenstation pfälzischer Juden" referiert Roland Paul am Mittwoch, 7. April, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Rund 6.500 Juden aus dem deutschen Südwesten – davon etwa 825 Männer, Frauen und Kinder aus der Pfalz – wurden ab Oktober 1940 in das Lager nach Gurs im Baskenland nahe den Pyrenäen deportiert. Noch im selben Monat meldete der Leiter des Gau „Saarpfalz", Josef Bürckel, seinen Bezirk als ersten in Deutschland als „judenfrei". Viele der Deportierten starben bereits in Gurs unter den unmenschlichen Bedingungen des Lageralltags oder wurden später in die Tötungsanstalten der Nationalsozialisten transportiert.

Nachricht vom Freitag, 19. März 2010
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