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Rückstände und Verunreinigungen in Lebensmitteln
Kolloquium an der LUFA Speyer für Fachwelt und interessierte Laien
Mit der Frage "Wie sicher sind pflanzliche Lebensmittel im Hinblick auf Rückstände und Kontaminanten?" beschäftigt sich das Kolloquium im Konferenzraum der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer, Obere Langgasse 40, am Mittwoch, 15. November, um 15.15 Uhr (Eintritt frei). Pflanzliche Lebensmittel wie Getreide, Obst und Gemüse haben einen hohen Stellenwert in der menschlichen Ernährung. Neben den ernährungsphysiologisch wichtigen Nahrungsbestandteilen können sie aber auch unerwünschte Stoffe enthalten, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. In der Öffentlichkeit werden derzeit vorrangig Pflanzenschutzmittel diskutiert, die als Rückstand im Erntegut bleiben. Aber auch so genannte Kontaminanten, nämlich unbeabsichtigt oder unvermeidbar in das Lebensmittel gelangte Verunreinigungen, wie zum Beispiel die Schwermetalle Blei und Cadmium, die Gruppe der Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) sowie das Acrylamid und das MCPD, zählen zu den unerwünschten Stoffen. Dr. Gustav Offenbächer von der LUFA Speyer stellt die vorkommenden Kontaminanten anhand aktueller Untersuchungsergebnisse vor und bewertet die möglichen Gesundheitsrisiken durch den Vergleich der Befunde mit den gesetzlich vorgegebenen Höchstmengen, Grenz- oder Richtwerten.



