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Eine 14-köpfige Delegation des chinesischen Landwirtschaftsministeriums sowie aus landwirtschaftlichen Institutionen verschiedener Provinzen Chinas besuchte Anfang der Woche die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer. Die hochrangigen Fachleute informierten sich über die Aufgaben und Organisation der LUFA und wollten wissen, wie die Kontrolle der landwirtschaftlichen Erzeugnisse hierzulande abläuft. Wie kann man die Kompetenz eines Labors feststellen? Welche Methoden und Geräte kommen bei den Analysen zum Einsatz? Welche Inhaltsstoffe beispielsweise in Futtermitteln müssen untersucht werden? LUFA-Direktor Professor Dr. Franz Wiesler beantwortete gerne die zahlreichen Fragen der Besucher aus dem Reich der Mitte und stellte ihnen auf einem Rundgang durchs Labor auch das Qualitätssicherungssystem im Obst- und Gemüsebau vor, bei dem die LUFA und die mit ihr kooperierende BOLAP (Gesellschaft für Bodenberatung, Laboruntersuchung und Qualitätsprüfung) Pflanzenschutzmittelrückstände noch vor der Ernte feststellen können. Es war schon Abend, als sich die Chinesen mit zufriedenen Gesichtern von Wiesler und seinem Team verabschiedeten.

Nachricht vom Dienstag, 12. September 2006
Interessierte Besucher: Rundgang durchs Labor der LUFA
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