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Mit dem Thema „Hirsen – Getreide von gestern für die Lösung der Probleme von morgen“ beschäftigt sich Professor Dr. Jan Petersen von der Fachhochschule Bingen beim Kolloquium im Konferenzraum der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer, Obere Langgasse 40, am Mittwoch, 23. Mai, um 15.15 Uhr (Eintritt frei). Hirsen gehen sparsamer mit Wasser um als die übrigen Getreidearten und sind auch hitzetoleranter im Vergleich zum Mais. Durch diese Eigenschaften werden Hirsearten vor dem Hintergrund des Klimawandels zunehmend interessant für den Anbau in den trocken-warmen Regionen Deutschlands. Die Nutzungsrichtungen von Hirsen konkurrieren mit der Körnerproduktion durch die heimischen Getreidearten sowie mit der Biomasseproduktion durch den Mais. Der Vortrag zeigt Ertrags- und Qualitätsergebnisse unter südwestdeutschen Bedingungen von Rispen- und Mohrenhirse auf und diskutiert die Potentiale dieser Pflanzen im Vergleich zum Getreide beziehungsweise Mais.

Nachricht vom Donnerstag, 10. Mai 2007
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