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Die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Speyer, Obere Langgasse 40, greift auch im Jahr 2010 mit ihrer wissenschaftlichen Kolloquiumsreihe vielseitige Themen auf. Die Veranstaltungen mit namhaften Referenten beginnen jeweils mittwochs um 15.15 Uhr und stehen Fachleuten wie dem interessierten Publikum offen. Den Anfang macht am 13. Januar im Konferenzraum der LUFA Prof. Dr. Otto Roller, ehemals Leiter des Historischen Museums der Pfalz in Speyer, mit einem Vortrag über "Rom und die Schafe – die Geschichte einer langen Beziehung". Dabei stellt der Referent eine alte Kulturtechnik, die Transhumanz, vor. Diese hatte nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Religion und Kult eine große Bedeutung.

Im Februar geht es um die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft (03.02.), um die Wasser- und Stoffdynamik in Weinbergsböden (10.02.) sowie um die Mineralstoff- und Humusbilanzen von landwirtschaftlichen Betrieben mit Energiepflanzenanbau (17.02.). Archaea, die dritte Domäne des Lebens, stehen am 17. März auf dem Programm, am 24. März werden unter dem Titel „Nicht selten, aber besonders" Beispiele zu Vorkommen und Bedeutung der Seltenen Erden in Geowissenschaften, Archäologie und Landwirtschaft besprochen. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Grundwasserfauna stehen am 14. April auf dem Plan. Im Mai werden am Beispiel des Maiszünzlers und des Maikäfers Möglichkeiten und Grenzen molekular-biologischer Untersuchungen bei taxonomischen Bestimmungen (05.05.) beleuchtet und die hydrothermale Karbonisierung als eine Möglichkeit zur Senkung der Kohlenstoffdioxid-Belastung in der Atmosphäre (12.05.) diskutiert. Das Thema „Die Reblaus: alter Schädling – neuer Ärger?" beschließt die Kolloquiumsreihe am 19. Mai.

Nachricht vom Montag, 21. Dezember 2009
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