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Am Mittwoch, 19. Mai, referiert Dr. Joachim Eder vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Neustadt um 15.15 Uhr an der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer, Obere Langgasse 40, über das Thema „Die Reblaus: alter Schädling – neuer Ärger?". Durch die Einführung der Pfropfrebe in den Weinbau im zwanzigsten Jahrhundert konnte das erste Mal mit biotechnischen Methoden ein Rebenschädling erfolgreich und großflächig bekämpft werden. Diese Vorgehensweise ermöglicht, dass Winzer reblausanfällige, aber wertvolle Reben durch das Aufpfropfen auf eine reblauswiderstandsfähige Unterlagenrebe weiter mit hoher Weinqualität anbauen können. In den zurückliegenden Jahren hat sich der Schädling jedoch zurückgemeldet. Der Referent geht der Frage nach, ob der vermehrte Blattreblausbefall mit der Klimaerwärmung zusammenhängt und ob das hohe Schadpotenzial, das die Reblaus mit sich bringt, erneuten Grund zur Sorge gibt.

Nachricht vom Freitag, 07. Mai 2010
Reben erneut durch die Reblaus gefährdet?: Vortrag in der LUFA gibt Aufschluss

Reben erneut durch die Reblaus gefährdet?: Vortrag in der LUFA gibt Aufschluss

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