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Mit den „Binnensanddünen zwischen Speyer und Dudenhofen und ihren Lebewesen“ beschäftigt sich der langjährige LUFA-Mitarbeiter Erich Bettag am Freitag, 21. Januar, um 19 Uhr im Bürgerhaus Dudenhofen, Konrad-Adenauer-Platz 4. Seit 1961 hat der Insektenkundler in diesem Biotop mehr als 700 Schmetterlings- und etwa 220 Käferarten sowie mehr als 130 Wespen- und ebenso viele Bienenarten beobachtet und erfasst. Bettag stellt seine Forschungsergebnisse vor und erläutert die Bedeutung des Biotops. Die einzige freie Sanddünenlandschaft in der Pfalz bietet auch sehr seltenen Arten einen Lebensraum, wie etwa der Dünen-Ameisenjungfer, die nur an vereinzelten Stellen in Europa und Asien vorkommt, oder gefährdeten Amphibien und Reptilien. Auch auf die Gebrechlichkeit und Bedrohung dieses wertvollen Biotops geht der Referent ein. So hat er nur sehr wenige Vogelarten beobachtet, eine Tatsache, die er auf Störungen zurückführt, die zum Beispiel freilaufende Hunde verursachen. Erich Bettag war über 30 Jahre lang Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) in Speyer und leitete dort die Mikroskopie. Die Ergebnisse der ersten 25 Jahre seiner Beobachtungen vermittelt der Insektenkundler in dem Buch „Fauna der Sanddünen zwischen Speyer und Dudenhofen“, das 1989 im Verlag des forschenden Naturschutzvereins Pollichia erschienen ist.

 

Nachricht vom Freitag, 14. Januar 2011
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