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Über Archäologie im Stadtkern von Speyer informiert Helmut Stickl, Leiter der Grabungstechnik bei der Speyerer Außenstelle der Generaldirektion Kulturelles Erbe, am Mittwoch, 25. Januar, um 15.15 Uhr im Konferenzraum der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Speyer, Obere Langgasse 40. Während der letzten zehn Jahre fanden in Speyer durch Baumaßnahmen bedingt über 100 archäologische Untersuchungen statt. Die Bandbreite variiert von kurzen Baugrubenbeobachtungen, in denen nur ein durchlaufender Mauerzug dokumentiert wurde, bis zu größeren und längeren Ausgrabungen, bei denen die Fachleute mehrere Siedlungsschichten abtragen mussten und römische Töpferöfen und Gebäudeteile mit Fußbodenheizung freigelegen konnten. Jeder offene Graben und jede Grube gibt einen Einblick in die Speyerer Siedlungsgeschichte, die von der Jungsteinzeit im sechsten Jahrtausend vor Christus bis in die jüngere Neuzeit reicht. Ein Schwerpunkt aller Ausgrabungen bildet aber die römische Epoche, die von der Kastellzeit, die zwischen 8 und 12 vor Christus beginnt, bis in die spätantike Besiedlung des fünften Jahrhunderts nach Christus reicht. Mit zahlreichen Bildern bietet der Referent einen Einblick in die interessantesten Untersuchungen der Jahre 2002 bis 2011.

 

Nachricht vom Freitag, 13. Januar 2012
Archäologische Grabungen im Speyerer Stadtkern: Vortrag bei der LUFA gibt einen Einblick

Archäologische Grabungen im Speyerer Stadtkern: Vortrag bei der LUFA gibt einen Einblick

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