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Regioakademie neuerdings beim Bezirksverband Pfalz
Projekt bei Pfalzakademie Lambrecht angesiedelt
Der Bezirksverband Pfalz hat die Regioakademie unter sein Dach geholt und den Fortbilder in Sachen Freizeitwirtschaft bei der Pfalzakademie Lambrecht angesiedelt. „Dies ist für den Bezirksverband Pfalz, der ein gelebtes Netzwerk in der Region darstellt, eine sinnvolle Ergänzung“, sagte der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder bei der Vorstellung des Projekts, das durch das rheinland-pfälzische Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Wieder führte aus, dass die Pfalz für Urlauber, Wochenendausflügler und Einheimische gleichermaßen ein lohnendes Erholungsziel ist. Von daher sei es wichtig, Touristikfachleute und Freizeitdienstleister zu schulen. Dazu gehörten beispielsweise Gästeführer, Natur- und Landschaftsführer, Hotel- und Gaststättenbetreiber, Vermieter von Ferienunterkünften und Beschäftigte in Freizeitparks. „Dieser inhaltliche Auftrag passt gut zur Pfalzakademie“, machte ihr Leiter Martin Kaiser deutlich, der mithilfe der Regioakademie das Qualifizierungsangebot der Pfalzakademie im Bereich Natur und Tourismus ergänzen will.
Geschäftsführerin Antje van Look erläuterte, dass die Regioakademie 2001 von der Volkshochschule Neustadt als Modellprojekt gestartet wurde und innerhalb von zehn Jahren immer mehr in die Region hineingewachsen sei. „Mit maßgeschneiderten Qualifizierungsmaßnahmen wollen wir die Pfalz für den Tourismus fit machen“, so van Look. Dabei reiche die Spannbreite von halb- und eintägigen Kursen bis hin zu sieben- bis achtmonatigen berufsbegleitend stattfindenden Schulungen an unterschiedlichen Orten in der Pfalz. „Zusammen mit Volkshochschulen, Tourist-Informationen und Betrieben erarbeiten wir passgenaue Kurse.“ Da die Regioakademie nicht über den Bedarf ausbilden wolle, müssten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Tourismus engagieren. Interessierte können sich informieren unter http://www.regioakademie.de/.




