Ausgezeichnet für Prävention und Management

Pfalzklinikum gewinnt „One Big Society Award“ in zwei Kategorien

Das Logo der Resilienz-Initiative und den Cartoon von Steffen Boiselle können Sie im Rahmen der Berichterstattung frei verwenden.

Das Logo der Resilienz-Initiative und den Cartoon von Steffen Boiselle können Sie im Rahmen der Berichterstattung frei verwenden.

Klingenmünster. Die Onlineplattform „One Big Society“ (http://www.onebigsociety.co.uk) vergibt „Online Big Society Awards“, Ehrungen für hervorragende Leistungen, bemerkenswerte Verdienste und Innovationen mit gesellschaftlichem Nutzen. Ausgezeichnet wurde im Februar 2016 die Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich / Dich stark“ sowie das Management des Pfalzklinikums. Die regionale Initiative konnte im Bereich Prävention internationale Anerkennung erlangen, zusätzlich wird das Pfalzklinikum als innovativer Arbeitgeber und Dienstleister für seelische Gesundheit auf internationaler Ebene wahrgenommen. „Für uns ist der Preis ein Antrieb, um weiter den Weg der zivilgesellschaftlichen Beteiligung im Gesundheitswesen zu beschreiten und in Prävention, also in die Gesunderhaltung von Menschen, zu investieren. Wir können vermitteln, dass wir Gesundheit anders sehen “, bewertete Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke die Auszeichnung aus Großbritannien. „Das Pfalzklinikum überzeugte durch Engagement und Enthusiasmus für die eigene Institution. Der Wille zur Zusammenarbeit, Musterlösungen zu erarbeiten und neue sowie innovative Methoden einzusetzen, waren hierbei besonders markant,“ liest man im Anschreiben von One Big Society an das Pfalzklinikum. Die Auswahl der Gewinner erfolgte in drei Schritten: Abonnenten der Online-Plattform nominierten mögliche Kandidaten, die abgegebenen Bewertungen wurden auf Eignung geprüft und Kandidaten hinsichtlich der Qualität ihrer Arbeit bewertet, letztlich arbeitete ein Fachgremium die unterschiedlichen Unterlagen der verbleibenden Nominierten durch. Hierbei konnte sich das Pfalzklinikum durch seine zahlreichen und verständlichen Veröffentlichungen in den Kategorien Prävention und Management behaupten.

Weitere Informationen

Die Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich / Dich stark“ wurde 2014 von Führungskräften des Pfalzklinikums gegründet. Vorbild ist die Alberta-Family-Wellness-Initiative aus Kanada. Weitere Kooperationspartner sind Prof. Dr. Anette Schröder von der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Hans-Joachim Salize vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, Dr. Harald Weber vom Institut für Arbeit und Technologie der Universität Kaiserslautern, Prof. Dr. Ingmar Steinhart vom Zentrum für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern und internationale Partner aus den USA, aus Kanada und aus Blackpool, U.K.. Im Sommer 2015 haben sich zusätzliche wissenschaftliche Partner angeschlossen, so Prof. Dr. Eva Baumann vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Prof. Dr. Christian Schemer vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Initiative konzentriert sich auf drei Aufgabenfelder: die individuelle Resilienz, das heißt „Ich und die Anderen“, auf „Arbeit und Organisation“, die für die Arbeit oder Arbeitgeber steht und „Wir und Kommune“, die für alle Menschen in ihrem Lebens- und Sozialraum gilt. Derzeit arbeiten die Beteiligten an der Gesamtkommunikation und einer breiten öffentlichen Kommunikationsstrategie. Zur Kommunikation gehören auch Cartoons, die Steffen Boiselle für die Initiative gezeichnet hat. In den drei Teilbereichen werden außerdem konkrete Themen und Projekte konzipiert. Ziel für 2025 ist eine resiliente Region, in der Menschen sich gegenseitig helfen, gesund zu bleiben und Krisen besser zu bewältigen.

Die Online-Plattform „One Big Society“ dient dem Austausch von öffentlichen Anliegen zwischen den zivilgesellschaftlichen Interessen und den Experten des Gesundheitswesens in Großbritannien und der EU. Die Strategie ist hierbei, nationale Grenzen durch das Portal zu überschreiten und einen Austausch auf europäischer Ebene soziale Innovationen einzuleiten.