Baubeginn an der Meisterschule für Handwerker

Steinmetze erhalten neues Werkstattgebäude

Können sich auf ein neues Werkstattgebäude freuen: Steinmetze und -bildhauer der Meisterschule für Handwerker

Können sich auf ein neues Werkstattgebäude freuen: Steinmetze und -bildhauer der Meisterschule für Handwerker

Für die Steinmetze und Steinbildhauer an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern baut der Bezirksverband Pfalz ein neues Werkstattgebäude. Nun haben die Bauarbeiten am Turnerheim auf dem Seß begonnen. Der Neubau ist mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt und soll zum Schuljahr 2014/15 fertig sein. Das Land steuert einen Zuschuss von knapp 1,4 Millionen Euro bei. Bislang wurden 19 Firmen, davon 13 aus der Pfalz, mit den Arbeiten beauftragt.

Kürzlich haben die Bagger das Gelände hinter dem Turnerheim auf dem Seß in Beschlag genommen und mit dem Aushub für den Neubau begonnen. Das gut 25 mal 15 Meter große Gebäude aus Holz bietet Werkplätze für 16 Schülerinnen und Schüler im sich über zwei Geschosse erstreckenden Erdgeschoss. Mittig in der Werkstatt stehen vier Anschlusssäulen für Strom und Druckluft sowie den Saugrüsseln zum Absaugen der Steinstäube, die an die zentrale Umluft- und Absauganlage angeschlossen sind. Im Erdgeschoss sind noch ein Lehrerzimmer und ein Werkzeugmagazin untergebracht. Über eine überdachte Freitreppe aus Stahl gelangt man ins deutlich kleinere Obergeschoss, in dem sich ein Unterrichtsraum, die sanitären Anlagen sowie eine fünf mal acht Meter große Empore befindet, in der die gefertigten Steinplastiken ausgestellt werden können. Umkleide-, Sozial- und Technikräume gibt es im Untergeschoss. Die große Steinkreissäge wird ein zwölf mal siebeneinhalb Meter großes Nebengebäude beherbergen, an das sich ein überdachter 15 mal siebeneinhalb Meter großer Freiarbeitsplatz anschließt, über dem sich ein lichtdurchlässiges Dach erstreckt.

Das Werkstattgebäude kann von einem Gabelstapler befahren werden. Der sandsteinverkleidete Betonsockel trägt die Holzkonstruktion für das Erd- und Obergeschoss: Die beidseitig holzverkleidete Außenwand ist mit einer Zellulosedämmschicht gefüllt; die Fassade ist zusätzlich mit unbehandelter sibirischer Lärche bedeckt. Das Dach ist aus Zinkblech und trägt auf der Südseite eine Photovoltaikanlage. Da für den Neubau drei Rosskastanien gefällt werden mussten, die allerdings schon kränklich waren, werden auf dem Gelände entlang der Ottostraße sechs Bäume gepflanzt.