Bella kehrt aus dem Karlstal heim ins Hofgut Neumühle

Sieben Glanrinder über Sommer als Landschaftspfleger im Einsatz

Beweideten über den Sommer die Karlstalauen bei Trippstadt: Glankuh Bella mit Kalb (vorne) und fünf Jungrindern vom Hofgut Neumühle

Beweideten über den Sommer die Karlstalauen bei Trippstadt: Glankuh Bella mit Kalb (vorne) und fünf Jungrindern vom Hofgut Neumühle

Nach einer verhältnismäßig trockenen Saison hat das Hofgut Neumühle nun Glankuh Bella mit ihrem Kalb und dem restlichen Glanrind-Clan vom Karlstal bei Trippstadt wieder in den heimischen Stall bei Münchweiler an der Alsenz zurückgeholt. Sieben Tiere der Glanrindherde der Neumühle, die aus etwa 20 Mutterkühen mit Kälbern und Jungtieren besteht, waren Anfang Juni auf eine sieben Hektar große Fläche ins Karlstal gebracht worden, die sie in drei Abschnitten nacheinander abgeweidet haben. So trägt der Lehr- und Versuchsbauernhof des Bezirksverbands Pfalz mit einer Rinderrasse, die noch vor wenigen Jahren als nahezu ausgestorben galt, dazu bei, eines der attraktivsten Täler im Pfälzerwald zu erhalten.

Während Bella und ihr Kalb zunächst im Hofgut-Stall bleiben, wurden die vier Jungochsen und die Färse verkauft. Das Fleisch dieser Glanrinder kann während der kulinarischen Glanrindtage vom 12. bis 28. Oktober bei ausgewählten gastronomischen Partnerbetrieben des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen gekostet werden. Auch auf diese Weise trägt das Glanrindprojekt des Hofguts Neumühle dazu bei, den Bestand dieser einst vom Aussterben bedrohten pfälzischen Tierrasse zu sichern. Weitere Infos und einen Flyer zu den Glanrindtagen gibt es unter www.pfaelzerwald.de.