Über Hexenglaube und -verfolgung

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Mancherorts immer noch verfolgt: historische Hexendarstellung

Mancherorts immer noch verfolgt: historische Hexendarstellung

Mit „Hexenglaube und Hexenverfolgung in Geschichte und Anthropologie“ beschäftigt sich Prof. Dr. Wolfgang Behringer von der Universität Saarbrücken am Mittwoch, 1. Juli, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6, hält (Eintritt frei). Der Referent gibt einen Überblick über die Ursachen, die in der Auseinandersetzung mit den historischen Hexenverfolgungen für dieses grausige Phänomen gesehen worden sind. Im Anschluss daran macht er darauf aufmerksam, dass auch in unserer gegenwärtigen Welt in vielen Ländern Menschen als Hexen verfolgt werden, ganz den traditionellen Hexereivorstellungen entsprechend. Deswegen erhebt sich die Frage, ob diese Sündenbockreaktionen Teil der menschlichen Natur sind und sich in den größeren Kontext einer Auseinandersetzung mit „dem Bösen“ einordnen lassen. Er geht auch der Frage nach, warum die Gesellschaften der „westlichen“ Zivilisation seit etwas mehr als 200 Jahren auf Hexenverfolgungen verzichten können.