Bewerbungsfrist für Pfalzpreise verlängert

Jurymitglieder für Zukunftspreis, pfälzische Geschichte und Kunsthandwerk berufen

Ehrung der Preisträger: Neben Preisgeld gibt's auch eine Trophäe und Urkunde

Ehrung der Preisträger: Neben Preisgeld gibt's auch eine Trophäe und Urkunde

Der Bezirksverband Pfalz hat die Bewerbungsfrist für den Zukunftspreis Pfalz und den Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde bis Ende Juni verlängert; für den Pfalzpreis für das Kunsthandwerk kann man sich noch bis 15. Juni bewerben. Alle drei Preise vergibt der Regionalverband als Hauptpreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, und als Nachwuchspreis für Wettbewerbsteilnehmer bis 30 Jahre (5.000 Euro). Für beide Preise kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden; ein sachlicher oder persönlicher Bezug soll zur Pfalz bestehen.Über die Vergabe der Preise entscheidet jeweils eine Jury, deren Mitglieder inzwischen berufen sind. Weitere Informationen, darunter die Richtlinien zu den Pfalzpreisen sowie Anmeldeformulare, finden sich im Internet unter www.pfalzpreise.de.

Mit dem Zukunftspreis Pfalz will der Bezirksverband Pfalz herausragende innovative Ideen, Produkte, Vorhaben und Leistungen, die die Zukunftsfähigkeit und die nachhaltige Entwicklung der Region stärken, fördern. Ausgezeichnet werden Projekte aus den Bereichen der Umwelt, Natur-, Geistes- beziehungsweise Gesellschaftswissenschaft, Technologie oder Wirtschaft. Neben dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder gehören der Jury der Landschaftsarchitekt und Diplom-Ingenieur Martin Carl Hauck, Willi Kuhn, Präsident der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Prof. Dr. Jutta Rump, geschäftsführende Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) an der Fachhochschule Ludwigshafen, Prof. Dr. Helmut Schmidt, Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, BASF-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Eggert Voscherau und Prof. Dr. Norbert Willenbacher, Leiter des Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik an der Universität Karlsruhe, an. Fragen und Bewerbungen nimmt der Bezirksverband Pfalz, Julia Wanner, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-171, j.wanner@bv-pfalz.de, bis 30. Juni entgegen.

Zur Förderung und Anerkennung der Erforschung, Dokumentation sowie Darstellung der pfälzischen Heimat, ihrer Wurzeln, Traditionen, Besonderheiten und gesellschaftlichen Zusammenhänge verleiht der Bezirksverband Pfalz den Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Es können Arbeiten aus den Bereichen Volkskunde, Archäologie, Denkmalpflege und Kunstgeschichte (auch Bauforschung), Geographie sowie aus allen Bereichen der Geschichtswissenschaften eingereicht werden, soweit sie ihren Forschungsgegenstand überwiegend im pfälzischen Raum haben. Mitglieder der Jury sind neben dem Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder Prof. Dr. Hans Ammerich von der Universität-Landau, Campus Landau, und Direktor des Bistumsarchivs Speyer, Prof. Dr. Hans Fenske, der viele Jahre an der Universität Freiburg lehrte, Dr. Charlotte Glück-Christmann, Leiterin des Zweibrücker Stadtmuseums und Stadtarchivs, Dr. Dieter Schiffmann, Leiter der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für politische Bildung, Werner Schineller, Vorsitzender des Historischen Vereins der Pfalz, und der Historiker Dr. Hannes Ziegler, der der Schulleitung des Hans-Purrmann-Gymnasiums in Speyer angehört. Fragen und Bewerbungen sind bis 30. Juni zu richten an Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Adelheid Lelle, Benzinoring 6, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-303, info@institut.bv-pfalz.de.

Um das kunsthandwerkliche Schaffen in der Region zu fördern, vergibt der Bezirksverband Pfalz in Kooperation mit der Handwerkskammer der Pfalz den Pfalzpreis für das Kunsthandwerk. Es werden künstlerische Leistungen des Handwerks ausgezeichnet, die zukunftsweisende neue Ideen erkennen lassen und die zeitgemäß, material- und funktionsgerecht ausgeführt sind. Zugelassen sind Arbeiten aus allen Bereichen des Kunsthandwerks. Bewerber und Vorgeschlagene für den Hauptpreis müssen eine handwerkliche Befähigung, etwa Gesellenprüfung oder gleichwertige Qualifikation, erworben haben. Für den Nachwuchspreis kann sich auch bewerben, wer derzeit noch eine Ausbildung in einem formgestaltenden Handwerk absolviert. Die Jury entscheidet anhand der Abbildungen, welche Objekte für das weitere Wettbewerbsverfahren angeliefert werden sollen und legt neben den Preisträgern auch die Werke fest, die im Theodor-Zink-Museum/Wadgasserhof in Kaiserslautern vom 13. November bis 11. Dezember zu sehen sind. Der Pfalzpreis für das Kunsthandwerk wird erstmals nach Neufassung der Richtlinien vergeben; in die Jury, der der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder vorsteht, wurden Svenja Kriebel, Abteilungsleiterin für das Kunsthandwerk des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern, Uli Lamp, Vorsitzender des Kunstfördervereins Donnersbergkreis, Prof. Peter Sulzer, Vorstandsmitglied der Stiftung Simonshof in Gleisweiler, Prof. Dr. Brigitte Tietzel, ehemalige Direktorin des Textilmuseums Krefeld und des Museums für Angewandte Kunst in Köln, Dr. Heidrun Zinnkann, Kuratorin des Museums für Angewandte Kunst in Frankfurt, und Rainer Wadewitz, Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz, berufen. Ansprechpartner für Fragen und Bewerbungen, die bis 15. Juni eingehen sollen, ist die Handwerkskammer der Pfalz, Günter Schifferer, Am Altenhof 15, 67655 Kaiserslautern, Telefon 0631 3677-113, gschifferer@hwk-pfalz.de.

Bei der Auswahl aller Preisträger ermitteln die Jurys zunächst maximal fünf Nominierte; aus ihrem Kreis wird jeweils ein Haupt- und Nachwuchspreisträger bestimmt, den der Bezirksverband Pfalz im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern bekannt gibt. Neben dem Preisgeld gibt es jeweils auch eine Trophäe und eine Urkunde.