Bienen im Umweltmonitoring

Kolloquium zu Honig- und Pollenanalytik in der LUFA Speyer

Untersucht seit zehn Jahren Pollenproben von Bienen: LUFA Speyer (Foto: Pfalzmuseum für Naturkunde)

Untersucht seit zehn Jahren Pollenproben von Bienen: LUFA Speyer (Foto: Pfalzmuseum für Naturkunde)

Das erste Kolloquium in diesem Jahr veranstaltet die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Speyer am Mittwoch, 8. Februar, um 19 Uhr gemeinsam mit dem Imkerverein Speyer und dem Imkerverband Rheinland-Pfalz. Es steht unter dem Thema „Honig und Pollenanalyse“ und stellt die Rolle von Bienenvölkern im Umweltmonitoring dar. Mit der Pflanzenschutzmittelrückstandsanalytik in Pollen und Bienenprodukten ist die LUFA im Rahmen des Deutschen Bienenmonitorings seit 2007 befasst, regelmäßig werden Pollenproben von mehr als 100 Imkern aus ganz Deutschland untersucht. Dr. Dieter Martens von der LUFA Speyer geht in einem Referat auf aktuelle Fragen der Rückstandsanalytik ein. Als Gastreferent hält Dr. Werner von der Ohe vom Institut für Bienenkunde Celle anschließend den Hauptvortrag zum Thema „Bienenvölker im Umweltmonitoring – Untersuchungen zu Rückständen in Honig und Pollen“. Das Institut für Bienenkunde ist eines der sieben staatlichen bienenwissenschaftlichen Forschungsinstitute in Deutschland. Die Schwerpunkte der Arbeit von Dr. von der Ohe sind Forschung, Entwicklung und Beratung bei Fragestellungen zu Honig und Bienenprodukten. In der anschließenden Diskussion werden Statements von Vertretern des Vorstands des deutschen Imkerbunds (DIB), Interessenvertretung von mehr als 100.000 Imkern, und von Vertretern des Imkerverbands Rheinland-Pfalz erwartet. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der LUFA Speyer, Obere Langgasse 40, statt. Der Eintritt ist frei.