Biosphärenreservat-Bioweine bundesweit erhältlich

Kooperation mit VIVASPHERA ermöglicht Vertrieb im Naturkosthandel

Freuen sich über die Zusammenarbeit im bundesweiten Auftritt (von links): Fabian Bindrich von der GNOR Süd, VIVASPHERA-Geschäftsführer Armin Kullmann, Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Arno Weiß vom Biosphärenreservat Pfälzerwald und die Biowinzer Stefan Kuntz, Simone Gutting, Winfried Seeber, Philipp Weisbrodt und Pascal Oberhofer

Freuen sich über die Zusammenarbeit im bundesweiten Auftritt (von links): Fabian Bindrich von der GNOR Süd, VIVASPHERA-Geschäftsführer Armin Kullmann, Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Arno Weiß vom Biosphärenreservat Pfälzerwald und die Biowinzer Stefan Kuntz, Simone Gutting, Winfried Seeber, Philipp Weisbrodt und Pascal Oberhofer

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen kooperiert künftig mit der VIVASPHERA GmbH, Petersberg bei Fulda, die seit diesem Jahr deutschlandweit Biofeinkost-Produkte, insbesondere Weine, Fruchtaufstriche und Wurstwaren, im Naturkost-Fachhandel vertreibt. Dies eröffnet den Bioweingütern Mohr-Gutting in Neustadt-Duttweiler, Oberhofer in Edesheim, Seeber in St. Martin, Weisbrodt in Niederkirchen, Kuntz in Landau und der Lebenshilfe in Bad Dürkheim als Partner des Biosphärenreservats neue Vertriebswege für ihre Erzeugnisse mit dem entsprechenden Qualitätslogo. Darüber hinaus wird die biologische Vielfalt gestärkt, denn alle Partner haben sich zu Naturschutzmaßnahmen verpflichtet. VIVASPHERA garantiert, dass mit jedem Produkt eine Art geschützt wird.

„Das Partnerbetriebsmodell im Biosphärenreservat will Leben und Auskommen im Pfälzerwald ermöglichen“, erläuterte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder. Dabei liege in der Qualitätsentwicklung die Chance des Biosphärenreservats. Er verwies darauf, dass die Partner bestimmte Kriterien zu erfüllen hätten, um anerkannt zu werden. „Das Biosphärenreservat arbeitet mit Hochdruck daran, die Anzahl seiner Partner zu erhöhen und andere Vermarktungsplattformen zu suchen“, so Wieder weiter. Insofern biete die Kooperation mit VIVASPHERA nun die Möglichkeit zum bundesweiten Auftritt: „Zahlreiche Menschen suchen Qualitätsprodukte und sind bereit, einen etwas höheren Preis dafür zu zahlen.“ VIVASPHERA-Geschäftsführer Armin Kullmann verbindet den Weingenuss mit der Artenvielfalt. Und so bilde jede Weinflasche eine Art ab, die in dem Weinberg vorkomme, aus dem der Wein stammt. Sein Ziel ist es, Pfälzer Bioprodukte bundesweit im Groß- und Einzelhandel zu vermarkten. „Ich halte biologische Vielfalt für das Topthema im Lebensmittelmarketing“, so Kullmann.

Simone Gutting vom Bioweingut Mohr-Gutting, in dem die Kooperation vorgestellt wurde, wies darauf hin, dass die Familie das an die Rebfläche angrenzende „Gartengrundstück zum Artengrundstück erklärt“ habe. Dort soll Wohnraum für Arten entstehen. Man habe eine Steinmauer für wärmeliebende Arten und ein Insektenhotel errichtet, Nistkästen aufgehängt, einen Reisighaufen als Rückzugsort für kleine Tiere und eine Blumenwiese angelegt. Im Gartenhäuschen habe sich der Hausrotschwanz angesiedelt – diese Vogelart ist nun auch auf den Flaschen der Weine abgebildet, die das Weingut über VIVASPHERA vertreibt. „VIVASPHERA würdigt den Naturschutz der Biobetriebe, indem es dieses Bemühen bei der Vermarktung herausstellt“, sagte Armin Kullmann. Biobetriebe aus der Pfalz, die Interesse haben, bei VIVASPHERA mitzumachen und Partnerbetrieb des Biosphärenreservats zu werden, können sich bei der Pfälzerwald-Geschäftsstelle des Bezirksverbands Pfalz in Lambrecht informieren: Telefon 06325 9552-11, info@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.