Die Pfalz in der Literatur

„Chaussee“-Ausgabe mit interessantem Titelthema erschienen

Die Pfalz in der Literatur: Zeitschrift „Chaussee“ bietet zahlreiche Texte sowie Passagen der Weltliteratur

Die Pfalz in der Literatur: Zeitschrift „Chaussee“ bietet zahlreiche Texte sowie Passagen der Weltliteratur

Mit der „Pfalz in der Literatur“ beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der pfälzischen Literatur- und Kulturzeitschrift „Chaussee“. Damit sind Lyrik und Prosa gemeint, in der die Pfalz als Thema und/oder Schauplatz eine nicht unwesentliche Rolle spielt, sei es, dass die Region und ihre Orte explizit benannt werden beziehungsweise eindeutig identifizierbar sind. Auch wenn viele Autoren aus dem 19. und 20. Jahrhundert fehlen, widerlegen die zahlreichen Textstellen das alte, viel gepflegte Vorurteil von der Literaturdürftigkeit der Pfalz. Spannend ist es, dass die Region in den fundamentalen Werken der deutschen Literatur verewigt ist: in Nibelungenlied und Waltharilied oder bei Otfrid von Weißenburg. Selbst bei Alexandre Dumas dem Älteren, bei Umberto Eco und Bernhard Schlink, dem Verfasser des verfilmten Romans „Der Vorleser“, ist die Pfalz verewigt. Ein Essay von Wolfgang Diehl ordnet viele andere Autoren kenntnisreich in den Kontext der Region und ihrer Literaturgeschichte ein. Kurzum: eine ganz besondere Ausgabe, vereint sie doch zahlreiche Texte sowie Passagen der Weltliteratur, die in der Pfalz angesiedelt sind.

Rezensionen interessanter Neuerscheinungen runden die 144 Seiten starke Ausgabe der „Chaussee“ ab, die für fünf Euro im Buchhandel sowie über den Online-Buchshop des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de, erhältlich ist (ISSN 1436-1442). Ein Abonnement mit zwei Ausgaben pro Jahr kostet zehn Euro frei Haus und kann telefonisch unter 0631 3647-121 bestellt werden.