Die Pfalzgrafen bei Rhein im 13. und 14. Jahrhundert

Verlängerte Öffnungszeiten des Instituts am Vortragsmittwoch

In der Neustadter Stiftskirche beigesetzt: Pfalzgraf Rudolf II. (1306-1353)

In der Neustadter Stiftskirche beigesetzt: Pfalzgraf Rudolf II. (1306-1353)

Mit den „Pfalzgrafen bei Rhein im 13. und 14. Jahrhundert“ beschäftigt sich Prof. Dr. Jörg Peltzer von der Universität Heidelberg in seinem Vortrag am Mittwoch, 4. Juni, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Die Pfalzgrafen bei Rhein zählten zu den bedeutendsten Fürsten des mittelalterlichen Reichs. Ihre Position war eng mit König und Reich verknüpft. Die Pfalzgrafen gehörten zur Gruppe der Königswähler, hielten das Amt des Richters über den König und des Reichsvikars. Der Vortrag nimmt die Entwicklung des Rangs der Pfalzgrafen bei Rhein im 13. und 14. Jahrhundert in den Blick und macht dabei deutlich, nach welchen Kriterien sich das Handeln mittelalterlicher Fürsten ausrichtete. Dabei geht es auch um die Formierung der Gruppe der sieben Kurfürsten, die das Königswahlrecht auf sich vereinten. In dieser für die Gestalt der politisch-soziale Ordnung des Reichs so entscheidenden Phase spielten die Pfalzgrafen eine wichtige Rolle. Peltzer, seit 2012 Professor für vergleichende Landesgeschichte in europäischer Perspektive, widmete seine Habilitationsschrift diesem Thema und wurde für sein Grundlagenwerk, das für die pfälzische Geschichte und Identität von Bedeutung ist, vom Bezirksverband Pfalz 2013 mit dem Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde ausgezeichnet.

Erneut bietet das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde am Vortragsmittwoch verlängerte Öffnungszeiten bis 19 Uhr an. Ansonsten können historisch Interessierte und Forscher die Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz am Kaiserslauterer Benzinoring 6 montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr besuchen.