Die Wittelsbacher am Rhein

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Ölgemälde aus München zurzeit in Mannheim zu sehen: Kurfürst Ruprecht III. mit seiner Gemahlin Elisabeth

Ölgemälde aus München zurzeit in Mannheim zu sehen: Kurfürst Ruprecht III. mit seiner Gemahlin Elisabeth

Mit dem Thema „Die Wittelsbacher am Rhein – Die Kurpfalz und Europa“ beschäftigt sich Dr. Alexander Schubert, wissenschaftlicher Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen, in seinem Vortrag am Mittwoch, 4. Dezember, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Im Jahr 1214 übertrug der Staufer Friedrich II. die Pfalzgrafschaft bei Rhein an die Familie der Wittelsbacher. 600 Jahre regierte die Dynastie fortan in der Kurpfalz. Die rheinischen Wittelsbacher avancierten zu Kurfürsten und stellten unter König Ruprecht sogar für gewisse Zeit die Spitze des Heiligen Römischen Reichs. Sie nahmen Anteil an den großen europäischen Entwicklungen und hinterließen beeindruckende Spuren in Kunst und Kultur.

Zum 800. Jubiläum des Regierungsantritts der Wittelsbacher am Rhein feiert die Rhein-Neckar-Region das Wittelsbacherjahr an 46 Orten. Höhepunkt ist die große Doppelausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“, die noch bis zum 2. März im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen und im Barockschloss der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zu sehen ist. Zahlreiche Pretiosen, darunter die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gekürte Goldene Bulle, der goldene Reichsapfel des Winterkönigs Friedrich V. und eine kostbare Alabaster-Statue des Kurfürsten Ottheinreich aus dem Louvre wurden an den Ausstellungsorten zu einem einmaligen Ensemble zusammengeführt. Projektleiter Dr. Alexander Schubert will mit seinem Vortrag auf den Besuch dieser kulturgeschichtlichen Ausstellung einstimmen und bietet Einblicke in ansonsten eher verborgene Abläufe des Großprojekts. Weitere Informationen unterwww.wittelsbacher2013.de