Drei Kandidaten für Pfalzpreis für Geschichte nominiert

Preisträger wird bei Pfalzpreis-Gala bekannt gegeben

Tisch mit Trophäen: Preisträger bleiben bis zum Schluss geheim

Tisch mit Trophäen: Preisträger bleiben bis zum Schluss geheim

Eine mit Fachleuten besetzte Jury unter Vorsitz des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder hat drei Kandidaten für den Pfalzpreis für pfälzische Geschichte und Volkskunde nominiert. Dr. Christof Beyer aus Berlin, Prof. Dr. Hans Fenske aus Speyer und Dr. Thorsten Unger aus Landau sind in die enge Wahl für den mit 10.000 Euro dotierten Preis des Bezirksverbands Pfalz gekommen. Der Preisträger wird im Rahmen einer öffentlichen Pfalzpreis-Gala am 12. November in Kaiserslautern bekannt gegeben.

Der Kulturwissenschaftler Dr. Christof Beyer erforschte ab 2007 im Rahmen eines Promotionsstipendiums des Bezirksverbands Pfalz die 150-jährige Geschichte des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie. Seine Dissertation erschien 2009 unter dem Titel „Von der Kreis-Irrenanstalt zum Pfalzklinikum. Eine Geschichte der Psychiatrie in Klingenmünster“. Prof. Dr. Hans Fenske, geboren 1936, war von 1977 bis 2001 Professor für Neue und Neueste Geschichte in Freiburg. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die deutsche Geschichte von 1830 bis 1918 sowie die Geschichte des politischen Denkens besonders im 19. Jahrhundert. Darüber hinaus beschäftigt sich der Wahlpfälzer in zahlreichen Publikationen mit der pfälzischen Geschichte und ihrer Nachbargebiete Kurpfalz, Baden und Elsass. Der Archivassessor Dr. Thorsten Unger, Jahrgang 1977, widmete sich in seiner knapp 700-seitigen Dissertation dem Thema „Klingenmünster und die Kurpfalz im 15. und 16. Jahrhundert. Untersuchungen zum Aspekt „Stift und Herrschaft“ am Beispiel eines ländlichen Kollegiatsstifts“, in der das Benediktinerkloster und Chorherrenstift Klingenmünster im Mittelpunkt steht.

Neben Theo Wieder gehörten dem Preisgericht Prof. Dr. Hans Ammerich, Leiter des Bistumsarchivs Speyer, Dr. Charlotte Glück-Christmann, Leiterin des Zweibrücker Stadtmuseums und Stadtarchivs, Prof. Dr. Karsten Ruppert von der Universität Eichstätt, Dr. Dieter Schiffmann, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Werner Schineller vom Historischen Verein der Pfalz und der Historiker und Gymnasiallehrer Dr. Hannes Ziegler an. Die Nominierten werden bei einer Pfalzpreis-Gala am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr im Pfalztheater Kaiserslautern vorgestellt. Sodann erfolgt die Bekanntgabe der Preisträger. Susanne Bieler und Axel Gade vom Pfalztheater moderieren die musikalisch gestaltete Feierstunde. Der Eintritt ist frei (Einlass ab 19 Uhr, freie Platzwahl).