Eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit

„Art after Work“ beschäftigt sich mit Keramik

Madonnendarstellung aus Umbrien: Majolika-Teller

Madonnendarstellung aus Umbrien: Majolika-Teller

Die nächste Veranstaltung aus der Reihe „Art after Work“ widmet sich am Dienstag, 6. März, um 19 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit, der Keramik. Wer hat sie nicht in seiner Küche, eine Tasse oder einen Teller aus Keramik? Svenja Kriebel zeigt, in welch langen Tradition diese facettenreiche Technik steht, aber vor allem auch in welch ungemeinen Vielfalt und Raffinesse sie eingesetzt wird. Erste keramische Funde, wie die Venus von Dolní Věstonice, werden auf ein Alter von etwa 24.000 Jahren geschätzt. Kaum eine andere Technik kann auf eine solch lange Erfahrungszeit zurückblicken. Neben Tellern zählt eine Vielzahl unterschiedlicher Gefäße in ebenso zahlreicher Herstellungsart zur Kunsthandwerklichen Sammlung des mpk. Fayence, Porzellan, Irdengut – sie alle werden unter dem Begriff Keramik gefasst. Der Herstellungszeitraum der Sammlungsstücke reicht zurück bis ins 11. Jahrhundert. Geographisch geht die Reise von Ansbach bis Venedig. Wer noch verweilen möchte, kann im Anschluss bei einem Glas Sekt und einer kleinen Köstlichkeit über die Handwerksstätten und -techniken diskutieren. Eintritt, Führung und ein Glas Sekt kosten 7,50 Euro. Um Anmeldung wird bis Dienstag, 6. März, 12 Uhr unter der Telefonnummer 0631 3647-201 gebeten.