Eine Frage der Eitelkeit?

Gespräch zu den Künstlerselbstbildnissen in „Art after Work“

Bildhauerin des Expressionismus: Emy Roeder – wie sie sich selbst sah

Bildhauerin des Expressionismus: Emy Roeder – wie sie sich selbst sah

Die Auseinandersetzung des Künstlers mit der eigenen Physiognomie und der eigenen Körperlichkeit steht im Mittelpunkt der nächsten Ausgabe von „Art after Work“ am Dienstag, 2. August, um 19 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern. Dr. Heinz Höfchen lädt die Besucher zu einem Gespräch in der Ausstellung „Das Selbst im Kopf“ ein. Die gezeigten Arbeiten sind Ausdruck der Befindlichkeit und Spiegel des Selbst, zeigen aber auch Zweifel und Verzweiflung am Ich. Den bemerkenswerten Sammlungsbestand im Museum des Bezirksverbands Pfalz an Selbstbildnissen dokumentiert besonders deutlich eine Gruppe von rund 20 Arbeiten der deutschen Impressionisten Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth, wobei alle drei Hauptmeister des Stils mit prägnanten, wichtigen Gemälden und Graphiken zu sehen sind. Max Beckmann, Oskar Kokoschka, Emy Roeder, Rudolf Levy, Käthe Kollwitz und Alexeij Jawlensky sind ebenso vertreten wie der Pfälzer Künstler Albert Haueisen, dessen Physiognomie mit allein fünf Kopfbildern hinterfragt wird. Eintritt, Führung und ein Glas Sekt kosten 7,50 Euro. Um Anmeldung wird bis Montag, 1. August, unter der Telefonnummer 0631 3647-201 gebeten.