Erneut Comenius-Projekt fürs Frankenthaler Pfalzinstitut

Hörbeeinträchtigte Schüler aus vier Ländern spielen gemeinsam Theater

Stolz auf die internationale Zusammenarbeit: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bringt die zweite Comenius-Plakette in der Schule des PIH an

Stolz auf die internationale Zusammenarbeit: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bringt die zweite Comenius-Plakette in der Schule des PIH an

Das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal ist nun schon zum zweiten Mal koordinierende Schule im Rahmen des neuen Comenius-Projekts „Hörbehinderte Schüler spielen Theater, musizieren und tanzen für Hörende“. Das gemeinsame Theaterstück „Rumpelstilzchen“ soll im Dezember 2013 auf der Bühne der Mensa des PIH aufgeführt werden. Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder überreichte die neue Plakette Pfalzinstituts-Direktorin Dr. Hiltrud Funk und brachte sie anschließend eigenhändig im Haupttreppenhaus der Schule an.

„Bereits im September treffen sich Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler des PIH mit ihren ausländischen Partnern, um mit der Projektplanung zu beginnen“, teilten Iris Klag und Torben Meyer, Projektleiter der ältesten Einrichtung des Bezirksverbands Pfalz, mit. Die drei internationalen Partnerschulen für Hörbehinderte befinden sich in Antalya (Türkei), Budapest (Ungarn) und Wejherowo (Polen). Im Rahmen einer Comenius-Schulpartnerschaft arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren an einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und erhalten dafür Fördermittel von der Europäischen Union. Außerdem werden sie mit der Comenius-Plakette ausgezeichnet.