Faszinierendes aus der Gemälde- und Skulpturensammlung

Nordflügel des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern neueröffnet

Spannungsreiche Verbindungen: Carmen Herreras Gemälde „Wednesday“ von 1978 und Walter Moroders Plastik „Drap“ von 2012

Spannungsreiche Verbindungen: Carmen Herreras Gemälde „Wednesday“ von 1978 und Walter Moroders Plastik „Drap“ von 2012

Der Nordflügel des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, ist nach seiner Neueinrichtung wieder für die Besucher geöffnet. In diesem Teil der Dauerausstellung im zweiten Obergeschoss treffen faszinierende Werke aus der Gemälde- und Skulpturensammlung aufeinander und schaffen interessante, spannungsreiche Verbindungen und Kontraste. Figuration und Abstraktion, Lichtkunst und konkrete Positionen, das Landschaftsbild in Vergangenheit und Gegenwart – es gibt einiges zu entdecken. Neu in der Sammlung ist die Arbeit „Drap“. Der aus Südtirol stammende Bildhauer Walter Moroder hat sie 2012 aus Lindenholz geschaffen. Die lebensgroße Figur einer kahlköpfigen jungen Frau, bekleidet mit einem schulterfreien langen, Falten aufwerfenden Gewand, ist von einem rätselhaften Zauber umgeben. Anmutig und beinahe zerbrechlich wirkt der junge Körper. Im gleichen Raum befindet sich ein weiteres Highlight, das herausragende, 1978 entstandene Gemälde „Wednesday“ der amerikanischen Künstlerin Carmen Herrera, die am 31. Mai ihren 100. Geburtstag feiert. Das Werk gehört zur Serie der Wochentage und verbindet auf subtile Art und Weise architektonische Komposition mit kontrastreicher Farbästhetik. Zu diesen und weiteren Kunsterlebnissen lädt das mpk dienstags von 11 bis 20 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr in seine Ständige Sammlung ein.