Frauenpower – Power of Women

Zweisprachige „Art after Work“-Ausgabe im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Ungeniert: Paul Kleinschmidts „Gähnende Dame“ von 1937

Ungeniert: Paul Kleinschmidts „Gähnende Dame“ von 1937

„Frauenpower – Power of Women“ lautet der Titel der nächsten Veranstaltung „Art after Work“ am Dienstag, 5. August, um 19 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), die sich der Kraft der Frauen widmet – und das ausschließlich aus männlicher Sicht. Wer denkt, das sei nicht vereinbar, wird ins Staunen kommen. Die beiden Kunstexpertinnen Svenja Kriebel und Nina Eberle laden gemeinsam zu einem Rundgang durch die Sammlung ein und gehen dem Blick auf die powervolle Frau von niemand geringerem als Max Liebermann, Franz von Stuck, Henri Laurens, Georg Kolbe und Paul Kleinschmidt nach: Was steckt hinter der bildfüllenden drallen Dame, die ungeniert gähnt, was hinter dem muskulösen Mädchen, das nahezu jegliche Faser seines Körpers angespannt hält? Kraft ist hier immer zugegen; ob auch immer Bewunderung dahintersteckt, kann gerne im Anschluss auch bei einem Glas Sekt diskutiert werden. Auf jeden Fall bietet die zweisprachige Führung, in der man sich auf Deutsch und Englisch unterhält, eine schöne Gelegenheit, seinen Sprachschatz zu erweitern und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Eintritt, Ausstellungsbesuch und ein Glas Sekt kosten 7,50 Euro; eine Anmeldung sollte unter Telefon 0631 3647-201 oder über info@mpk.bv-pfalz.de umgehend erfolgen.