Friseur-Weltmeisterin im Herrenfach

Berenike Loettscher bereitete sich an der Meisterschule für Handwerker auf die Meisterprüfung vor

Friseur-Weltmeisterin der Junioren im Herrenfach aus Kaiserslautern: Berenike Loettscher (rechts) bereitete sich an der Meisterschule für Handwerker auf ihre Meisterprüfung vor

Friseur-Weltmeisterin der Junioren im Herrenfach aus Kaiserslautern: Berenike Loettscher (rechts) bereitete sich an der Meisterschule für Handwerker auf ihre Meisterprüfung vor

Die 23-jährige Berenike Loettscher aus Kaiserslautern, die sich vor einem Jahr an der Meisterschule für Handwerker auf ihre Meisterpüfung vorbereitet hatte, ist in Frankfurt am Main Friseur-Weltmeisterin im Herrenfach geworden. Um den Weltmeistertitel, der in 38 Kategorien in der Einzel- und Teamwertung vergeben wurde, rangen über 1.000 Friseurinnen und Friseure aus 50 Ländern. Zum Team der Junioren im Herrenfach in der Kategorie „Mode“ gehörten neben Berenike Loettscher aus Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) Maria Fräbel aus Floh-Seligenthal (Thüringen) und Hagen Jurk aus Mosbach (Baden-Württemberg). In der Einzelwertung erzielte sie Gold in der Kategorie „Junior Gents Progressive Cut & Style“. Die Prüfungsbeste bei der Meisterprüfung im Friseurhandwerk wurde bereits 2012 Deutsche Meisterin im Herrenfach bei den Junioren.

Während sich Berenike Loettscher von August 2012 bis Juli 2013 an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern in Vollzeit auf die Meisterprüfung im Bereich Friseure vorbereitet hat und von Fachlehrerin Susanne Schöneberger betreut wurde, musste sie unter anderem Haarschnitte, Frisuren und Make-up fachgerecht ausführen, für Haar und Haut Behandlungspläne aufstellen und pflegende kosmetische Maßnahmen ergreifen, kundenorientiert Haarfarbe und -struktur verändern, Haarvollersatz und -teilersatz anpassen, Methoden der Haarergänzung, -auffüllung und -verlängerung anwenden, dekorative Kosmetik vornehmen, zu der das Entfernen von Haaren und Gestalten der Wimpern gehört, und Hand- und Nagelpflege sowie Nagelgestaltung durchführen. Für ihre Meisterprüfung wählte sie das Motto „Magic Party“, das sie an einem Männer- sowie Frauenmodell umsetzte und damit als Jahrgangsbeste abschloss.