Buchenwald-Gedenkfahrt 2011

Intensiv: Mehrere Tage lang beschäftigten sich Jugendliche aus der Pfalz mit dem Konzentrationslager Buchenwald

Intensive Begegnung mit der Geschichte

Rund 30 Jugendliche aus der gesamten Pfalz nahmen an der Gedenkfahrt des Bezirksverbands Pfalz nach Buchenwald und Weimar im Herbst 2011 teil. Untergebracht in den ehemaligen SS-Kasernen des Lagers, die zur Jugendbegegnungsstätte umgebaut wurden, beschäftigten sie sich mehrere Tage lang intensiv mit der Geschichte eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden und den Schicksalen seiner Insassen. Mit dem umfangreichen Programm vermittelten die Gedenkstättenpädagogen auf Lagerrundgängen und in Workshops die wichtigsten historischen Fakten. In Vertiefungsphasen gingen die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Anliegen zu dem Thema nach, die sie auf die Gedenkfahrt mitgebracht hatten oder die sich im Laufe der Tage entwickelten. Nach den unterschiedlichen Neigungen erarbeiteten sie in der Bibliothek, in der Restaurierungswerkstatt, im Kunstatelier oder in den Ausstellungen auf dem Gelände anhand von Schriftdokumenten, Zeitzeugenberichten, archäologischen Lagerfundstücken oder historischen Abbildungen die ihnen wichtigen Themen.

 

Weimar – Wechselvolle Stadthistorie

Bei einem Stadtrundgang im nahegelegenen Weimar, dem Besuch der Herzogin Anna Amalia Bibliothek sowie des Deutschen Nationaltheaters gingen die Jugendlichen der glanzvollen Geschichte der Stadt als Kulturzentrum aber auch ihrer Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus nach. Beindruckt waren sie auch vom Besuch der Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Geisa. Der teilweise noch original erhaltene Grenzstreifen führte ihnen ein Stück weit das Unrechtsregime der DDR vor Augen.

 

Vielseitig: Auch die Stadt Weimar mit ihrer wechselhaften Geschichte stand auf dem Programm