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Logo des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie Klingenmünster

Ist der Körper krank, ist der Gang zum Arzt eine Selbstverständlichkeit. Auch bei seelischen Problemen nehmen immer mehr Menschen Hilfe in Anspruch. Im Medienzeitalter hat es sich herumgesprochen: Viele psychische Erkrankungen sind gut behandelbar und auch bei chronischer Krankheit oder Behinderung gibt es vielfältige Hilfen in der ganzen Pfalz.

Gebäude des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie
Das Pfalzklinikum bildet mit seinem Verbund von Einrichtungen und therapeutischen Angeboten das Rückgrat der Gesundheitsversorgung der Region.

Das Netz von stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen ist über die ganze Region eng geknüpft, um kranken oder behinderten Menschen möglichst in ihrer gewohnten Umgebung Behandlungs- und Betreuungsangebote machen zu können und so ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu erleichtern. Das Konzept der gemeindenahen Psychiatrie hatte für die psychiatrischen Kliniken des Bezirksverbands Pfalz weitreichende Konsequenzen. Nach rund 140-jähriger Geschichte allein in Klingenmünster wurde 1998 das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt, die sich zunehmend zum Dienstleister für seelische Gesundheit entwickelt.

Pfälzische Gedenkstätte für die Opfer der NS-Psychiatrie auf dem Klinikfriedhof
Pfälzische Gedenkstätte für die Opfer der NS-Psychiatrie auf dem Klinikfriedhof

Der Bezirksverband Pfalz ist Gewährträger des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie, das heute gemeindenahe Einrichtungen an vielen Standorten der Pfalz führt, so in Klingenmünster, Bad Bergzabern, Dahn, Landau, Kaiserslautern, Maikammer, Pirmasens, Rockenhausen, Rodalben, Speyer und Wörth. Um die Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Entwicklungen zu informieren, führt das Pfalzklinikum regelmäßig Nachbarschaftsforen durch.

Anlässlich der 150-Jahr-Feier im Jahr 2007 wurde die Gedenkarbeit am Pfalzklinikum weiter intensiviert. Im April 2008 wurde auf dem Klinikfriedhof eine "Pfälzische Gedenkstätte für die Opfer der NS-Psychiatrie" eingeweiht, die in der nächsten Zeit sukzessive ausgebaut werden soll.

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