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- Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie
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Klinik für Forensische Psychiatrie
Klingenmünster

- Die Klinik für Forensische Psychiatrie des Pfalzklinikums am Standort Klingenmünster hat zehn Stationen und eine offene Wohngruppe mit insgesamt 185 Betten.
Über 180 psychisch kranke Rechtsbrecher sind per Gerichtsurteil in der Klinik für Forensische Psychiatrie am Pfalzklinikum untergebracht; vorwiegend fallen sie unter die Paragraphen 126 a (Sicherungsunterbringung für die noch nicht Verurteilten), 63 (psychisch Kranke) und 64 (Suchtkranke) des Strafgesetzbuchs. Sie werden auf spezialisierten Stationen für psychisch Kranke (aus dem Einzugsgebiet Pfalz) und für Alkoholabhängige (aus ganz Rheinland-Pfalz) sowie in einer Wohngruppe mit sechs Plätzen behandelt und betreut.
Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine umfassende Diagnostik. Sie dient als Grundlage für das Erstellen eines individuellen Therapieplans. Danach schließt sich die Kernphase der eigentlichen Therapie an. Je nach Anlass der Unterbringung, persönlichen Voraussetzungen und dem Behandlungsverlauf kann diese unterschiedlich lang dauern. Mit fließenden Übergängen wird dann die soziale Wiedereingliederung vorbereitet. Die Patienten erhalten dabei unter anderem Unterstützung bei der beruflichen Rehabilitation und der Suche nach einer geeigneten Wohnform. Im Rahmen von Vollzugslockerungen stärken die Patienten mit therapeutischer Unterstützung ihre Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und ihre Fähigkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen. Bewährt sich der Patient, schlägt die Klinik für Forensische Psychiatrie seine Entlassung vor. Niedergelassene Ärzte und Therapeuten, Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen leisten dann die Nachsorge. Transparenz, Vertrauensbildung und Kooperation fördert die Projektgruppe „Dialog und Sicherheit“, in der Einwohner aus Klingenmünster sowie Vertreter aus Interessengruppen, Politik, Justiz und Polizei zusammenwirken.



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