Gottesanbeterinnen – geheimnisvolle Geschöpfe

Pfalzmuseum für Naturkunde beteiligt sich an der Aktion „Die Pfalz liest für den Dom“

Sieht aus, als würde sie beten: die Gottesanbeterin mit angewinkelten Vorderbeinen  (Foto: Oliver Röller)

Sieht aus, als würde sie beten: die Gottesanbeterin mit angewinkelten Vorderbeinen  (Foto: Oliver Röller)

„Mantis religiosa“ ist die einzige heimische Art der Gottesanbeterinnen (Mantodea). Diese Tiere faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden und so verwundert es nicht, dass Naturbegeisterte eine hautnahe Begegnung mit einem solchen Insekt nicht mehr vergessen. Dr. Frank Wieland, Direktor des Pfalzmuseums für Naturkunde, erforscht die Welt der Gottesanbeterinnen seit mehr als fünfzehn Jahren. Im Rahmen der Spendenaktion des Bezirksverbands Pfalz für den Kaiserdom zu Speyer liest er am Sonntag, 7. Mai, ab 11 Uhr im Pfalzmuseum für Naturkunde, Bad Dürkheim, Kaiserslauterer Straße 111, Textpassagen über die Gottesanbeterin aus den Berichten des berühmten französischen Forschers Jean-Henri Fabre (1823-1915) und anderen Werken. Zwischen den einzelnen Textpassagen folgen jeweils wissenschaftliche Hintergrundinformationen, die sowohl die heimische Gottesanbeterin (Mantis religiosa), als auch andere der rund 2.500 Arten weltweit mit einbezieht. Lesung und Vortrag werden untermalt von Bildern verschiedener Arten und Exemplare. Echte Gottesanbeterinnen und andere faszinierende Insekten aus der Sammlung des Pfalzmuseums für Naturkunde können in Insektenkästen bewundert werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Das Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum in Bad Dürkheim präsentiert auf rund 1.700 Quadratmetern Ausstellungsfläche Aspekte und Zusammenhänge der Natur in der Pfalz. Die geowissenschaftlichen Inhalte werden in der Zweigstelle präsentiert, dem Urweltmuseum Geoskop auf Burg Lichtenberg bei Kusel. Sonderausstellungen zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen finden in beiden Häusern regelmäßig statt.