Gugelhupf – Tradition und Geschichte

„Art and Taste“ im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Aus Kupfer und Zinn: Guglhupf-Kuchenform mit Buckelblattspiralen

Aus Kupfer und Zinn: Guglhupf-Kuchenform mit Buckelblattspiralen

In der nächsten Ausgabe von „Art and Taste“ dreht sich im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) am Donnerstag, 20. Juni, um 19 Uhr alles um den Gugelhupf, seine Tradition und Geschichte. Der Kuchen gehört zum Lieblingsgebäck der Elsässer. Nicht von ungefähr besagt eine Legende, dass die Heiligen Drei Könige auf ihrem Rückweg von Bethlehem das Elsass besucht hätten. Zum Dank für den herzlichen Empfang hatten sie ihren Gastgebern einen Kuchen gebacken, angelehnt an ihren Turban – der Gugelhupf war erfunden. Einer anderen Legende nach kommt der Gugelhupf aus Österreich. Gugelhupfbackformen, so wie wir sie heute kennen, gab es schon bei den Römern.Ausgrabungen in Carnuntum, einem Heereslage vor Wien, belegen dies. Genauso variantenreich wie die Legenden sind die Rezepturen. Alte Kochbücher belegen, dass es lange Zeit kein Standardrezept für diesen Kuchen gab. Martin Krummel, von der gleichnamigen Konditorei erläutert das aus seiner Sicht richtige Rezept und dessen schmackhafte Variationen. Er gibt hilfreiche Tipps und es darf selbstverständlich auch gekostet werden. Das mpk hat in seiner Sammlung einige Gugelhupfbackformen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Sie sind anschauliche Beispiele, an Hand derer Svenja Kriebel der wechselhaften Geschichte des Gugelhupfs nachgeht.

Karten für „Art and Taste“ sind im Vorverkauf an der Museumskasse des Museums Pfalzgalerie zum Preis von fünf Euro erhältlich. Eine verbindliche Anmeldung sollte bis zum 18. Juni unter der Telefonnummer 0631 3647-201 oder per Mail an info@mpk.bv-pfalz.de erfolgen.