Heilig, heilig und das Kunsthandwerk!?

„ART AFTER WORK“ im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Aus der Sammlung des mpk: Pietà eines unbekannten Meisters

Der Titel der nächsten Ausgabe von „ART AFTER WORK“ am Dienstag, 3. Mai, um 19 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) lautet „Heilig, heilig und das Kunsthandwerk!?“ Thema sind Objekte der kunsthandwerklichen Sammlung: Schnitzkunst sowie eindrückliche Arbeiten aus Keramik, Glas und Zinn. Sie alle werden aus dem Blickwinkel ihrer Verbindung zum Heiligen beleuchtet. Wie ist das zu verstehen?

Befragt man heute die Menschen nach dem, was ihnen heilig ist, so fallen die Antworten individuell sehr verschieden aus: Sie reichen von der Familie über das Auto bis zur Tasse Kaffee am Morgen. Heilig ist das, was uns wichtig ist – oder? Befragen wir den Duden, kommen weitere Deutungen hinzu: Heilig ist „im Unterschied zu allem Irdischen göttlich vollkommen und daher verehrungswürdig“, es ist „von göttlichem Geist erfüllt“ oder kann „durch einen göttlichen Bezug eine besondere Weihe besitzen“. Schaut man auf Ursprung des Wortes, leitet es sich vermutlich von einem germanischen Substantiv mit der Bedeutung „Zauber, günstiges Vorzeichen, Glück“ her. Ein wenig von alledem, aber in unterschiedlicher Gewichtung, schwingt bei den an diesem Abend vorgestellten Schnitzereien, Tellern und Gläsern mit. Sie erzählen, mitunter in technisch beeindruckender Weise, von biblischen Geschichten. Welchen Zweck sie in der jeweiligen Zeit – die Entstehungszeit der Exponate umfasst eine Zeitspanne vom 16. bis zum 19. Jahrhundert – erfüllten, mit welchen Bräuchen oder Riten sie in Verbindung standen, das kann bei „ART AFTER WORK“, gerne auch im Anschluss an der Bar mit Svenja Kriebel, diskutiert werden.

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 2. Mai, unter der Telefonnummer 0631 3647-201 oder per E-Mail an info@mpk.bv-pfalz.de. „ART AFTER WORK“ findet bei einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen statt, der Eintritt kostet 7,50 Euro, ein Glas Sekt ist inklusive.