Hexenverfolgung in der Südpfalz

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde Kaiserslautern

Auch in der Südpfalz einst verfolgt: Sogenannte Hexen

Auch in der Südpfalz einst verfolgt: Sogenannte Hexen

Mit der „Hexenverfolgung in der Südpfalz“ beschäftigt sich Rolf Übel, Archivar in Annweiler und Bad Bergzabern, in seinem Vortrag am Mittwoch, 1. Juni, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). In den Jahren 1560 bis 1600 fanden in der Südpfalz mehrere Hexenprozesse statt. Höhepunkt waren die Verfolgungen in der Reichsstadt Landau von 1585 bis 1595, aber auch in Dörfern anderer Herrschaft, zum Beispiel in Kirrweiler, Edesheim, Rhodt, Freimersheim oder Dahn, wurden sogenannte Hexen verfolgt. Der Referent bettet die Ereignisse in der Südpfalz in den größeren Zusammenhang der Hexenverfolgung im süddeutschen Raum ein, die in etwa zeitgleich ihren ersten Höhepunkt hatte. Anhand von Fallbeispielen stellt er die Prozesse in den verschiedenen Territorien dar.