Jugendarbeit lohnt sich

Pfalzpreisverleihung „Jugend und Sport“ im Dynamikum Pirmasens

Für engagierte Jugendarbeit mit Pfalzpreis belohnt: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder und Bezirksgeschäftsführer der AOK Walter Haas (hinten rechts), Vorsitzender der Sportjugend Pfalz Stefan Leim (links) mit Vertretern der fünf gewürdigten Sportvereine

Für engagierte Jugendarbeit mit Pfalzpreis belohnt: Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder und Bezirksgeschäftsführer der AOK Walter Haas (hinten rechts), Vorsitzender der Sportjugend Pfalz Stefan Leim (links) mit Vertretern der fünf gewürdigten Sportvereine

Er ist und will ein anderer Preis sein. Nicht die schnellste, höchste oder weiteste Leistung will der Pfalzpreis „Jugend und Sport“ des Bezirksverbands Pfalz und der Sportjugend Pfalz bewerten, sondern soziales Engagement und aktive Vereinsjugendarbeit von pfälzischen Sportvereinen belohnen. Die Verleihung des Pfalzpreises „Jugend und Sport“ erfolgt am Samstag, 17. Juni, um 11 Uhr im Dynamikum Pirmasens, Fröhnstraße 8. Der Vorsitzende des Bezirkstags Pfalz, Theo Wieder, nimmt die Preisverleihung vor. Die Sonderpreise der Sportjugend Pfalz überreicht der Vorsitzende Stefan Leim.

Die ausrichtenden Partnerorganisationen verleihen die Preise in zwei verschiedenen Kategorien: Der Bezirksverband Pfalz vergibt fünf Pfalzpreise, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind. Die Sportjugend Pfalz überreicht gleichzeitig rund 31 Sonderpreise an teilnehmende Vereine in Höhe von 80 bis 200 Euro. Die fünf Preisträger des Bezirksverbands Pfalz könnten nicht unterschiedlicher sein: Die Vereinigten Bewegungsspieler 1901 Zweibrücken, ein traditionsreicher Verein in der Pfalz, überzeugte das Preisgericht aufgrund ihrer „gelebten Integration“. So werden auch junge Menschen mit Handicap bei den vielfältigen Vereinsangeboten mit eingebunden, ob beim Sport treiben selbst, den unterschiedlichen Spiel- und Sporttagen, aber auch bei vereinsinternen Familienfesten. Die Arbeit des Turnvereins 1894 Hochdorf e.V. zeichnet sich durch ihr vorbildliches sportpädagogisches Grundkonzept aus. Soziale Kompetenzen, Teamgeist und Fairness stehen im Vordergrund. So fördert der Verein insbesondere Aktivitäten, die das außersportliche Zusammenleben von Kindern, Jugendlichen, Senioren und Menschen mit Behinderung stärkt. Von großer Bedeutung ist für den Budo-Club Limburgerhof die frühe Einbindung von Kindern und Jugendlichen in das gesamte Vereinsgeschehen. Durch die Jugendordnung können Kinder und Jugendliche mitbestimmen und auch ihre eigenen Projekte umsetzen. Die Programmgestaltung im Jugendbereich ist somit auch Sache des Nachwuchses selbst und führt zu einer hohen Identifikation mit dem Verein. Der Tanzsport-Club ASV Landau 1946 erhält den Pfalzpreis aufgrund seiner ganzjährigen Programmausrichtung. Seit vielen Jahren sind die jungen Tänzerinnen und Tänzer „ständig auf Achse“ und nehmen an zahlreichen außersportlichen Aktionen, wie beispielsweise dem Projekt EASI (Drogenpräventionsprojekt), Schulaktionstagen oder internationalen Jugendbegegnungen, teil. Der Verein bietet zudem sozial benachteiligten Jugendlichen bis zu 50 Prozent Zuschuss zum Mitgliedsbeitrag. Ebenfalls ein würdiger Preisträger ist der Turnverein Rödersheim 1897 mit seinen vielfältigen Angeboten bei den unterschiedlichen Spiel- und Sporttagen. Darüber hinaus zeigt die Vereinsjugend großes ehrenamtliches Engagement, indem sie nahezu alle Veranstaltungen mit eigenen Ideen unterstützt.

Sportvereine leisten heute in Zeiten von Digitalisierung und Medialisierung und einem stetigen Wertewandel Beachtliches. Der Pfalzpreis „Jugend und Sport“ dient daher nicht nur der Förderung der allgemeinen Jugendarbeit von pfälzischen Sportvereinen, sondern ist vor allem ein Dank an all jene begeisterten ehrenamtlichen Vereinsmitglieder, die sich der allgemeinen Jugendarbeit widmen, sich für soziale Projekte, Aktionen und Kampagnen für Inklusion, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, im Sport einsetzen.

 

 

 

 

 

 

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