Klöster und Burgen in der Pfalz

Vortrag im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde

Vereint eine Propsteikirche und die Michelsburg: Remigiusberg bei Kusel

Vereint eine Propsteikirche und die Michelsburg: Remigiusberg bei Kusel

„Klöster und Burgen in der Pfalz“ – so lautet der Vortrag von Jürgen Keddigkeit am Mittwoch, 1. April, um 19.30 Uhr im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Benzinoring 6 (Eintritt frei). Mehr als 500 Burgen und fast 200 Klöster prägten bis in die frühe Neuzeit die linksrheinische Pfalz. Die Lebenswelten ihrer Bewohner, der Ritter und Mönche, der Burgfrauen und Nonnen, könnten unterschiedlicher nicht sein. So erscheint auf den ersten Blick das Thema eher überraschend. Jedoch sind die Verzahnung sowie das Mit- und Gegeneinander dieser im Mittelalter und in der frühen Neuzeit so bedeutsamen Personengruppen ungleich enger, als man sich dies gemeinhin vorstellt. Ziel des Vortrags ist es, die Unterschiede, vor allem aber die nicht immer unproblematische Verbindung von Adel und Klerus sowie von Kloster und Burg an pfälzischen Beispielen aufzuzeigen. Jürgen Keddigkeit hat das „Pfälzische Burgenlexikon“ zusammen mit anderen erarbeitet, das in vier Bänden zwischen 1999 und 2007 erschien. Zurzeit ist das „Pfälzische Klosterlexikon“ im Werden, von dem bereits die ersten beiden Bände vorliegen. Die Bücher sind beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Benzinoring 6, 67657 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-304, Fax 0631 3647-324, info@institut.bv-pfalz.de, sowie über das Internet unter www.pfalzgeschichte.de erhältlich.