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Historama Kloster Hornbach
Hornbach
Das Historama im Kloster Hornbach lädt zu einer Zeitreise durch eine über 1.200-jährige Geschichte ein. Hier befand sich eine der Keimzellen des Christentums auf pfälzischem Boden, denn das Kloster Hornbach war die Wirkungsstätte des heiligen Pirminius. Der um 670 geborene Patron der Pfalz war Wandermönch und gründete in zahlreichen Orten im deutschen Südwesten und im Elsass Klöster, denen er die Ordensregel des heiligen Benedikt von Nursia gab. In Hornbach gründete Pirmin im Jahr 742 sein letztes Kloster. Elf Jahre später starb er hier und rund 800 Jahre lang ruhten seine Gebeine dort; im Zuge der Reformation überführte man 1575 seine Reliquien zunächst nach Speyer, 1588 nach Innsbruck. Die Hornbacher Abtei erlebte nach Pirminius Tod eine Blüte und wuchs rasch zum religiösen, geistigen und kulturellen Zentrum der Gegend heran. Erst die Reformation führte zur Auflösung des Benediktinerklosters.
Das Historama, das innerhalb der Klostermauern eingerichtet wurde und vom Bezirksverband Pfalz mitgetragen wird, vermittelt Wissenswertes und Spannendes über den heiligen Klostergründer, das Mönchtum im Mittelalter und klösterliches Leben im Allgemeinen. Computeranimationen beleuchten in dem multimedialen Museum die Entstehung des Klosters Hornbach und seine Bedeutung im Mittelalter sowie die Schreib- und Buchkunst, die Mönche und Schüler in der 829 gegründeten Klosterschule praktizierten.
Das in seiner Proportion nachempfundene Seitenschiff und die noch vorhandenen Pfeilerarkaden der ehemaligen romanischen Basilika lassen den Raumeindruck und die Größe der Klosterkirche erahnen. Ein an Originalschauplätzen gedrehter Film stellt die Bedeutung des abendländischen Christentums in Verbindung mit der ehemaligen Benediktinerabtei sowie das heutige Hornbach mit seinen historischen Denkmälern und romantischen Winkeln vor.




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