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Museum Pfalzgalerie
Kaiserslautern
Das Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern zählt zu den ältesten, bedeutendsten und bekanntesten Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz. Das Museum des Bezirksverbands Pfalz wurde zwischen 1875 und 1880 im Stil der Neorenaissance erbaut. Ursprünglich als Kunstgewerbemuseum mit angegliederter Gewerbeschule und Bibliothek konzipiert, erwarb man zunächst hauptsächlich kunstgewerbliche Objekte und Skulpturen, Gobelins und Möbel von der Spätgotik bis ins 19. Jahrhundert.

- Die Pfalzgalerie in Kaiserslautern - eines der ältesten, bedeutendsten und bekanntesten Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz.
Die Schenkung des aus Landstuhl stammenden Münchner Hofrats Joseph Benzino zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete dann den Grundstock der Gemäldesammlung. Sie umfasst hauptsächlich Gemälde der Münchner Schule, darunter bemerkenswerte Bilder von Anselm Feuerbach und Carl Spitzweg. Zu den vorhandenen Pfälzer Künstlern zählen zum Beispiel Johann Heinrich Roos, Heinrich Bürkel, Hans Purrmann, Otto Dill und Albert Weisgerber. Im Mittelpunkt der Gemäldegalerie steht die Malerei des deutschen Impressionismus, die mit Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt vertreten ist, und das Schaffen des deutschen Expressionismus, dokumentiert unter anderem durch Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Otto Dix und Max Beckmann. Zu ihnen treten herausragende Arbeiten zeitgenössischer Kunst, unter anderem aus Amerika.
Auch die Sammlung der Plastiken des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie die ausgezeichnete Graphische Sammlung mit 15.000 Blättern, darunter Arbeiten von Paul Klee, Max Ernst und Pablo Picasso, verdienen Beachtung. Neben der ständigen Ausstellung ihres Bestandes vermittelt die Pfalzgalerie mit zahlreichen Wechselausstellungen, Führungen, Lesungen und Vorträgen vertiefte Kenntnisse der Künstler und ihrer Werke. Museumspädagogische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche runden die Museumsarbeit ab.




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