Kunst zum Essen

Zweisprachige „Art after Work“-Ausgabe im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

Sorgt für Gesprächsstoff: Sonja Alhäusers „Nickel Neptun“ aus Neusilberguss von 2013

Sorgt für Gesprächsstoff: Sonja Alhäusers „Nickel Neptun“ aus Neusilberguss von 2013

Kann und darf man Kunst essen? Und was steckt dahinter? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Besucher der nächsten deutsch-englischen Ausgabe von „Art after Work“ am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), die sich kulinarischen Lüsten und deren tieferen Zusammenhängen widmet. Wer denkt, Kunst und Essen sei nicht vereinbar, wird sich wundern, wenn die beiden Kunstexpertinnen Svenja Kriebel und Andrea Löschnig zum kunstvollen Dinner bitten und Skulpturen von Sonja Ahlhäuser Crevetten und andere Speisen offerieren. Das erinnert sicher an die großartigen Bankette zu Zeiten Ludwigs XIV. Und während sich der Gaumen noch ganz den Geschmacksfreuden hingibt, entdeckt das Auge Ungereimtes. Nicht ohne Hintergedanken bildete Sonja Ahlhäusers Ausstellung den Auftakt zur umfangreichen Ausstellung „Apocalypse Now! Visionen von Schrecken und Hoffnung in der Kunst vom Mittelalter bis heute”. Mit einem Abstecher in die umfangreiche Ausstellung ergibt sich genügend Gesprächsstoff, um anschließend bei einem Glas Sekt zu diskutieren. Auf jeden Fall bietet die zweisprachige Führung Gelegenheit, seinen Sprachschatz zu erweitern und neue Bekanntschaften zu schließen. Eintritt, Ausstellungsbesuch und ein Glas Sekt kosten 7,50 Euro; eine Anmeldung sollte unter Telefon 0631 3647-201 oder über info@mpk.bv-pfalz.de umgehend erfolgen.

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