Kunststoff: Gespräch in der Ausstellung

Zweisprachige „Art after Work“-Ausgabe zu Werner Haypeter

Kunststoff spielt in Werner Haypeters Schaffen eine zentrale Rolle: Installation „Structure“ von 2013 aus Aluminium

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) nimmt in seiner nächsten Ausgabe von „Art after Work“, am Dienstag, 3. Dezember, um 19 Uhr Werke von Werner Haypeter in Deutsch und Englisch unter die Lupe. Er zählt zu den wichtigen zeitgenössischen Vertretern der konkreten Kunst. Die Ausstellung „HAYPETER, raum maß-geblich” zeigt ab Freitagabend, 29. November, rund 30 überwiegend neue Installationen, Wandobjekte und Papierarbeiten des in Bonn und Düsseldorf lebenden Künstlers. Er scheint seinem Werk eine neue Richtung zu geben. Indiz hierfür sind zwei eigens für die Ausstellung im Museum des Bezirksverbands Pfalz geschaffene Mikado-Installationen, die wichtige Aspekte seines Schaffens verdichten und augenfällig machen. Haypeter beschäftigt sich mit Bildräumen: mit Räumen, die von Objekten eingenommen werden, und mit Räumen, in denen wir uns bewegen. Sein Vorgehen ist experimentell, seine Materialien sind vielfältig. Die Verwendung von Kunststoff spielt in seinem Schaffen eine zentrale Rolle, wobei Licht und Farbe von besonderer Bedeutung sind. Nach einer zweisprachigen Führung mit Kuratorin Dr. Annette Reich kann an der Sektbar eingehend diskutiert werden. Eintritt, Gespräch in der Ausstellung und ein Glas Sekt kosten 7,50 Euro; eine Anmeldung sollte bis 2. Dezember erfolgen (Telefon 0631 3647-201, info@mpk.bv-pfalz.de).