Kurbelwelle für „Die andere Heimat“

Meisterschule für Handwerker trägt zu Edgar Reitz‘ Film bei

Von Fachlehrern der Meisterschule für Handwerker gefertigt (von links): Ulrich Schellhammer und Gerhard Berg mit der Kurbelwelle für eine historische Dampfmaschine

Von Fachlehrern der Meisterschule für Handwerker gefertigt (von links): Ulrich Schellhammer und Gerhard Berg mit der Kurbelwelle für eine historische Dampfmaschine

Zwei Fachlehrer für Maschinenbau der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern haben eine Kurbelwelle für eine historische Dampfmaschine gebaut, die in Edgar Reitz‘ Filmprojekt „Die andere Heimat“ eine Rolle spielt. In rund 40 bis 50 Arbeitsstunden fertigten Gerhard Berg, Heinrich Dindorf, Micha Volkmann und Alexander Müller die 1,20 Meter lange und etwa 50 Kilogramm schwere Kurbelwelle aus Baustahl an, die die Kraft des Dampfes übertragen und damit einen Schmiedehammer antreiben soll. Vermittelt hat diesen ungewöhnlichen und kniffligen „Auftrag“ der ehemalige Lehrer Ulrich Schellhammer, der auch im Film mitwirkt. „Das ist schon eine tolle Chance für die Meisterschule für Handwerker, das Wissen und die Fähigkeiten unserer Fachlehrer in einem solchen Filmprojekt einbringen zu können“, sagte Schulleiter Eckhard Mielke.

Mit „Die andere Heimat“ setzt Edgar Reitz seine „Heimat“-Trilogie fort. Der Film spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts und widmet sich dem Thema der Auswanderung. Die Dreharbeiten laufen seit April.