Landeck-Stiftung übernimmt Patenschaft für Nikolauskapelle

Bezirkstagsvorsitzender unterzeichnet Vereinbarung

Zusammenarbeit besiegelt (von links): Günter Nuss

Zusammenarbeit besiegelt (von links): Günter Nuss

Die Nikolauskapelle bei Klingenmünster, die dem Bezirksverband Pfalz gehört, erhält einen Paten: die Burg Landeck-Stiftung. Eine entsprechende Patenschaftsvereinbarung unterzeichneten Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder sowie Klaus Frey und Günter Nuss vom Vorstand der Burg Landeck-Stiftung. Ziel ist es, das Kleinod aus dem 12. Jahrhundert in der Öffentlichkeit stärker zu präsentieren. So will die Stiftung Informationstafeln aufstellen, die die Geschichte der Nikolauskapelle und des bis 1964 in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Magdalenenhofs erläutern sowie Albert Decker, Senatspräsident des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, und Johannes Klein, Firmengründer der Frankenthaler KSB, porträtieren, die beide im Magdalenenhof geboren wurden. Sodann solen ehrenamtlich Tätige sicherstellen, dass die Kapelle künftig zu bestimmten Zeiten geöffnet ist. Auch soll das etwa 50 Plätze fassende Gotteshaus für Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Kindtaufen, Konzerte und Lesungen, zur Verfügung stehen. Die Patenschaftsvereinbarung wird am Sonntag, 26. Mai, ab 14 Uhr mit einem Stiftungsfest an der Nikolauskapelle mit der Öffentlichkeit gefeiert. Dabei erfolgt auch die offizielle Schlüsselübergabe. Außerdem wird der Johannes-Klein-Weg eingeweiht. Die beliebte SWR-Moderatorin Judith Kauffmann übernimmt die Moderation des Festes.

Erst kürzlich hatte der Bezirksverband Pfalz die Kapelle, die zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern der Pfalz gehört und unter Schutz der UNESCO steht, für rund 65.000 Euro saniert. Die Feuchtigkeit hatte dem Bauwerk stark zu schaffen gemacht. Neben verschiedenen Drainagemaßnahmen erhielt das Gebäude einen barrierefreien Zugang.